Aufsehenerregender Beitrag der NATO zur Türkei
Das NATO JFC Brunssum hat die von TUSAŞ entwickelte ANKA III als Beispiel für die Vision des Bündnisses von neuen Fähigkeiten und einer erweiterten Verteidigungsproduktion hervorgehoben.
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Das Allied Joint Force Command Brunssum (JFCBS) der NATO hat einen bemerkenswerten Beitrag über die ANKA III, das von der Türkischen Luft- und Raumfahrtindustrie (TUSAŞ) entwickelte unbemannte Kampfflugzeug der neuen Generation, veröffentlicht.
In der Erklärung auf dem offiziellen Social-Media-Konto des Kommandos wurde die ANKA III als eines der Beispiele für den „NATO 3.0“-Ansatz in der Praxis bewertet. In dem Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass gemäß den auf dem NATO-Gipfel in Ankara getroffenen Entscheidungen die europäischen Verbündeten und Kanada mit neuen Fähigkeiten hervorstechen und mehr Verantwortung für die gemeinsame Sicherheit übernehmen.
In der Erklärung wurde die Erweiterung der Produktion der verbündeten Verteidigungsindustrie betont und folgende Worte verwendet: „NATO 3.0 in der Praxis: Das von TUSAŞ entwickelte unbemannte Kampfflugzeug (SİHA) der neuen Generation, ANKA III.“ Zudem wurde in dem Beitrag festgehalten, dass dieser Prozess für ein „stärkeres Bündnis als je zuvor“ stehe.
DIE HERAUSRAGENDEN EIGENSCHAFTEN DER ANKA III
Die von TUSAŞ entwickelte ANKA III wurde als schwanzloses, strahlgetriebenes Tarnkappen-Kampfdrohne mit „Nurflügel“-Aerodynamik konzipiert. Die Plattform, die sich durch ihr Design zur Reduzierung der Radarsichtbarkeit auszeichnet, kann ihre Munition in internen Waffenschächten transportieren, um ihre Radarsignatur zu wahren.
Die ANKA III, die ein maximales Startgewicht von etwa 7 Tonnen aufweist, verfügt laut Angaben über eine Nutzlastkapazität von 1.200 Kilogramm. Es wird berichtet, dass das Luftfahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 0,7 Mach, also etwa 800 Kilometer pro Stunde, erreichen kann, in einer Dienstgipfelhöhe von 40.000 Fuß operiert und bis zu 10 Stunden in der Luft bleiben kann.
Dank ihrer geringen Radarsignatur ist die ANKA III für Aufgaben wie Aufklärung, Überwachung, elektronische Kampfführung, Tiefenangriffe und punktgenaue Schläge vorgesehen. Sie soll zudem in der Lage sein, einheimische gelenkte Munition wie den SOM-J-Marschflugkörper sowie TOLUN, HGK und LGK zu tragen.