Betrüger nutzen Muttertag aus: Falle mit gefälschten Geschenkkarten
Mit dem Versprechen auf eine „Geschenkkarte im Wert von 50.000 TL“, die sich rasant über WhatsApp verbreitet, laufen Tausende Menschen Gefahr, ihre persönlichen Daten an Betrüger zu verlieren. Die Kampagne, bei der der Name einer bekannten Kaffeekette missbraucht wird, hat für ernsthafte Besorgnis gesorgt.
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Im Vorfeld des Muttertags wurde ein deutlicher Anstieg bei Cyberbetrugsaktivitäten beobachtet. In den letzten Tagen zielte eine gefälschte Kampagne, bei der das Logo und die Corporate Identity einer der führenden Kaffeemarken der Türkei imitiert wurden, mit dem Versprechen auf den Gewinn einer „Geschenkkarte im Wert von 50.000 TL“ auf zahlreiche Bürger ab. Nutzer, die auf Links klickten, die vor allem über WhatsApp und andere Messaging-Dienste sowie soziale Medien verbreitet wurden, brachten ihre eigenen Daten in Gefahr.
Kampagnen, die Betrüger unter Verwendung spezieller Themen zu besonderen Anlässen wie dem Muttertag erstellen, haben bereits in der Vergangenheit viele Menschen geschädigt. Diesmal wurden Nutzer auf gefälschten Plattformen, die der echten Website täuschend ähnlich sahen, dazu verleitet, in der Hoffnung auf einen Gewinn ihre persönlichen Daten preiszugeben.
In der Kampagnennachricht wird der Nutzer zunächst aufgefordert, auf einen per WhatsApp gesendeten Link zu klicken. Auf der sich öffnenden Seite muss der Nutzer dann alltägliche Fragen wie „Wie viele Kaffees haben Sie getrunken?“ beantworten. Im nächsten Schritt wird verlangt, eine von neun Boxen auszuwählen. Nachdem der Nutzer in dem Glauben gelassen wurde, einen Preis gewonnen zu haben, wird zur Bedingung gemacht, den Link an andere Personen und WhatsApp-Gruppen weiterzuleiten. Im letzten Schritt werden Telefonnummern, Adressen und ähnliche persönliche Daten gesammelt, wodurch den Opfern detaillierte Informationen entzogen werden.
Experten betonen, dass solche Phishing-Methoden nicht nur die persönlichen Daten der Einzelnen gefährden, sondern auch dazu führen, dass Geräte anfällig für Cyberangriffe werden. Von den Geräten derjenigen, die diese bösartigen Websites besuchen, können IP-Adressen erfasst werden, was das Risiko für weitere Cyberbedrohungen erhöht.
Nachdem der Vorfall in der Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt hatte, stellte die betroffene Kaffeekette in einer offiziellen Stellungnahme klar, dass sie in keinerlei Verbindung zu einer solchen Kampagne steht, und gab eine wichtige Warnung heraus. In der Erklärung hieß es: „Es wurde festgestellt, dass in den letzten Tagen gefälschte Kampagneninhalte unter Verwendung der Marke und des Namens Kahve Dünyası in sozialen Medien und auf verschiedenen digitalen Plattformen verbreitet wurden. Die in diesen Inhalten enthaltenen Aussagen wie ‚Geld verdienen durch das Ausfüllen von Umfragen‘ haben keinerlei Bezug zu unserem Unternehmen. Als Kahve Dünyası haben die Sicherheit unserer Kunden und der Schutz ihrer persönlichen Daten für uns höchste Priorität. Gegen diese Art von Betrugsversuchen wurden die notwendigen rechtlichen Schritte eingeleitet, und es wird daran gearbeitet, die Inhalte entfernen zu lassen. Unsere offiziellen Kampagnen und Ankündigungen werden ausschließlich über die eigene Website von Kahve Dünyası und unsere verifizierten Social-Media-Konten geteilt. Wir bitten unsere Verbraucher eindringlich, solchen verdächtigen Inhalten keinen Glauben zu schenken und ihre persönlichen Daten nicht preiszugeben. Wir informieren die Öffentlichkeit hiermit.“