BTK greift durch: VPNs werden lizenzpflichtig

Nach den Angriffen auf Schulen ist der Zugang zu digitalen Inhalten erneut in den Fokus gerückt. Berichten zufolge bereitet die BTK eine Lizenzierungspflicht für VPN-Dienste sowie die Einführung eines speziellen „Kinder-Tarifs“ für unter 18-Jährige vor.

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Nach den Angriffen auf Schulen in Şanlıurfa und Kahramanmaraş ist der Zugang zu gewalttätigen Inhalten im digitalen Raum erneut zum Gegenstand der Debatte geworden. Wie berichtet wird, arbeitet die Behörde für Informations- und Kommunikationstechnologien (BTK) an neuen Regelungen in diesem Bereich.

Laut einem Bericht der Zeitung Sabah ist im Rahmen der BTK-Arbeiten in einer ersten Phase ein Schritt in Bezug auf VPN-Dienste geplant. In diesem Zusammenhang wird eine Regelung vorbereitet, die VPN-Dienste lizenzpflichtig macht und deren Überwachung innerhalb bestimmter Regeln vorsieht.

Es wird erklärt, dass die geplante Regelung insbesondere darauf abzielt, den indirekten Zugriff von Kindern auf Inhalte zu verhindern, die für sie gesperrt sind.

„KINDER-TARIF“-REGELUNG GEPLANT

Ein weiterer Punkt, an dem die BTK arbeitet, betrifft GSM-Abonnements. Mit der in Vorbereitung befindlichen Regelung ist vorgesehen, Mobilfunkanschlüsse von Nutzern unter 18 Jahren als „Kinder-Tarif“ zu kennzeichnen.

Mit dieser Anwendung soll erreicht werden, dass Mobilfunkanschlüsse von Kindern in einer separaten Kategorie bewertet werden, die elterliche Kontrolle gestärkt wird und der Zugang zu digitalen Inhalten kontrollierter erfolgt.