China schickt Satelliten für globales Navigationssystem ins All

China hat zwei Satelliten ins All geschickt, die Teil des BeiDou-Satellitennavigationssystems (BDS) werden sollen.

AA

Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, wurden die beiden "BeiDou-3"-Satelliten mit einer Trägerrakete vom Typ Langer Marsch-3B vom Satellitenstartzentrum Xichang in der Provinz Sichuan ins All befördert.

Die Satelliten, die die 57. und 58. Einheiten des BeiDou-Netzwerks bilden, werden nach Abschluss der Orbit-Tests in Betrieb genommen.

Der Start markiert die 504. erfolgreiche Transportmission mit Raketen der Baureihe Langer Marsch.

NEUE GENERATION DES SATELLITENNETZWERKS SOLL BIS 2035 ERGÄNZT WERDEN

Die chinesische Regierung entwickelt das BeiDou-Satellitennavigationssystem (BDS), um die militärische Abhängigkeit vom US-amerikanischen globalen Navigationssystem GPS zu verringern.

Der erste Satellit für das BeiDou-Netzwerk wurde im Jahr 2000 gestartet. Nach dem aus vier Satelliten bestehenden "BDS-1"-Netzwerk wurde das System mit dem 20 Satelliten umfassenden "BDS-2", dem 5 Satelliten starken "BDS-3S" und dem 34 Satelliten umfassenden "BDS-3"-Netzwerk weiterentwickelt.

Die neue Generation des Satellitennetzwerks mit der Bezeichnung "BDS-4" soll bis 2035 in das System integriert werden.