Datum für den ersten Orbitaltest von Starship steht fest
Das Ziel des 14. Starship-Flugs von SpaceX ist es, das Raumschiff erstmals in eine Umlaufbahn zu bringen und 26 Starlink V3-Satelliten in Betrieb zu nehmen.
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SpaceX bereitet sich darauf vor, eine neue Phase im Starship-Programm einzuleiten. Das Unternehmen hat den 28. September als Zieltermin für den 14. Testflug von Starship bekannt gegeben. Der geplante Start zielt darauf ab, das Raumschiff erstmals in die Erdumlaufbahn zu befördern, was einen Unterschied zu den bisherigen Versuchen darstellt.
Für den Start ist ein 75-minütiges Zeitfenster vorgesehen, das um 08:15 Uhr Eastern Time beginnt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die erforderlichen behördlichen Genehmigungen für die endgültige Bestätigung des Missionsplans noch ausstehen. SpaceX hatte zuvor den 22. September als Ziel genannt und das Datum später über eine Mitteilung auf X auf den 28. September aktualisiert.
Die bisherigen Starship-Tests wurden als suborbitale Flüge durchgeführt, die nicht darauf abzielten, eine vollständige Umlaufbahn zu erreichen. Daher gilt die neue Mission als entscheidender Test, um sowohl die Fähigkeit von Starship zu bewerten, längere Zeit im Weltraum zu operieren, als auch die zukünftigen Pläne zur Wiederverwendbarkeit zu prüfen.
MISSION TRANSPORTIERT 26 STARLINK V3-SATELLITEN
Im geplanten Flugprofil wird erwartet, dass die Oberstufe von Starship eine Höhe von etwa 275 Kilometern erreicht. Während der Mission, die voraussichtlich etwa 10 Stunden dauern wird, soll das Raumschiff die Erde sechsmal umkreisen. Dies bedeutet, dass Starship im Vergleich zu früheren Tests deutlich länger in der Weltraumumgebung aktiv sein wird.
Die bemerkenswerte Fracht der Mission werden 26 Starlink V3-Satelliten sein. Bei einem früheren Starship-Test wurden zwar bereits V3-Satelliten transportiert, diese dienten jedoch lediglich dazu, die Transportfähigkeit der neuen Satellitengeneration zu demonstrieren. Die Satelliten des neuen Fluges sollen nun direkt in den Starlink-Dienst integriert werden.
Die Starlink V3-Plattform soll im Vergleich zur aktuellen V2-Generation eine höhere Datenkapazität bieten. Den geteilten technischen Werten zufolge können V3-Satelliten eine Download-Kapazität von 1 Tbps unterstützen. Beim Upload wird ein Wert von 160 Gbps angestrebt. Diese Werte bedeuten eine 10-fache Steigerung beim Download und eine 22-fache Steigerung beim Upload im Vergleich zu den V2-Satelliten.
SpaceX wird bei dieser Mission nicht versuchen, Starship mit den Armen des Startturms einzufangen. Es ist geplant, dass die Super Heavy-Booster-Stufe kurz nach dem Start im Golf von Mexiko landet, während die Oberstufe nach Abschluss ihrer orbitalen Mission im Pazifischen Ozean vor der Küste Chiles niedergehen soll. Der Hauptfokus des Tests liegt somit auf dem Orbitalflug und den Frachtoperationen anstelle des Einfangens durch den Turm.