Der Traum von der Reise zum Mond wird wahr: Starship flog ins All, aber...
Die Starship-Rakete von SpaceX, die für den Transport von Astronauten zum Mond und darüber hinaus konzipiert wurde, hat bei ihrem dritten Testflug den Großteil der geplanten Route absolviert.
BBC
Das Unternehmen SpaceX, das sich im Besitz von Elon Musk befindet, hat bekannt gegeben, dass die für den Transport von Astronauten zum Mond und darüber hinaus entwickelte Rakete namens Starship zum dritten Mal ins All geschickt wurde. Das Unternehmen erklärte, dass Starship den bisher längsten und erfolgreichsten Testflug absolviert habe, die Kommunikation mit der Rakete jedoch abgebrochen sei.
SpaceX gab an, dass es Starship gelungen sei, die geplante Route des Testflugs nahezu vollständig zu absolvieren. Das Unternehmen bestätigte jedoch später, dass die Verbindung zu Starship während des Wiedereintritts in die Atmosphäre unterbrochen wurde.
Dennoch übermittelte Starship diesmal hochauflösende Bilder aus seiner Umlaufbahn im All. Bei den beiden vorangegangenen Versuchen waren die gestarteten Raketen explodiert. Starship, das höher als die Freiheitsstatue ist, wurde vom SpaceX-Zentrum in Boca Chica, Texas, gestartet.
Es war geplant, dass Starship nach dem Start 15 Minuten im All verbringt und innerhalb von 50 Minuten in die Atmosphäre zurückkehrt, um anschließend im Indischen Ozean zu landen. In der Live-Übertragung von SpaceX hieß es: "Es war großartig zu sehen, wie weit die Rakete dieses Mal gekommen ist."
Das Unternehmen hatte zuvor erklärt, dass Starship höchstwahrscheinlich wie bei den beiden vorherigen Versuchen explodieren würde. Elon Musk, Gründer und CEO von SpaceX, hatte zudem gesagt, dass die Rakete vor der ersten bemannten Mission hunderte Male unbemannt getestet werden müsse. Musk glaubt, dass Starship interplanetare Reisen für Menschen ermöglichen könnte.
Starship wurde mit einer Schubkraft konzipiert, die fast doppelt so hoch ist wie die der Artemis, der stärksten Rakete der NASA.