Die drei größten Stromfresser im Haushalt

Unter den elektrischen Haushaltsgeräten gibt es drei, die beim Energieverbrauch an der Spitze stehen und den Hauptteil der monatlichen sowie jährlichen Stromrechnungen ausmachen. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass entgegen der allgemeinen Annahme nicht unbedingt die Geräte mit dem vermeintlich höchsten Verbrauch an erster Stelle stehen, sondern jene, die kontinuierlich in Betrieb sind.

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Für alle, die ihre Haushaltskasse entlasten möchten, steht das Thema Energiesparen im Vordergrund. Der Anteil von Haushaltsgroßgeräten und Kleingeräten an der Stromrechnung variiert je nach Nutzerverhalten und Wartungszustand der Geräte. Aktuelle Daten zeigen nun deutlich, welche drei Geräte im Haushalt am meisten Strom verbrauchen.

An erster Stelle stehen elektrische Heizgeräte. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von 3.800 kWh machen diese Heizungen einen Großteil des gesamten Stromverbrauchs im Haushalt aus. Besonders in den Wintermonaten, wenn sie intensiv genutzt werden, können diese Geräte in kurzer Zeit erhebliche Kosten verursachen.

An zweiter Stelle folgen Kühlschränke. Da diese Geräte rund um die Uhr in Betrieb sind, können sie allein für etwa ein Viertel der Stromrechnung verantwortlich sein. Je nach Modell und Nutzungsweise liegt der jährliche Energieverbrauch zwischen 200 und 500 kWh. Die Wartung des Kühlschranks und die Vermeidung von Vereisungen im Innenraum sind wichtige Faktoren, um den Verbrauch zu senken.

An dritter Stelle stehen Gefriertruhen und Gefrierschränke. Auch diese Geräte erhöhen aufgrund ihrer kontinuierlichen Stromaufnahme unbemerkt die Energiekosten des Haushalts. Gefriergeräte verbrauchen im Durchschnitt jährlich zwischen 100 und 500 kWh, wobei jede 3 Millimeter dicke Eisschicht im Gerät den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent steigern kann.

Andererseits verursachen kleine Haushaltsgeräte zwar keine so hohen Kosten wie angenommen, doch einige können bei ständigem Betrieb einen beachtlichen Verbrauch erzeugen. Insbesondere Internet-Modems, die jährlich bis zu 165 kWh verbrauchen können, rücken diese Geräte unerwartet in den Fokus.

Durch Energiesparmaßnahmen und regelmäßige Wartung lässt sich die Belastung durch Stromrechnungen reduzieren. Insbesondere der effiziente Umgang mit den größten Stromfressern wie Kühlschränken, elektrischen Heizgeräten und Gefriergeräten ist für einen bewussten Konsum von großer Bedeutung.