Die Suchfunktion von ChatGPT heizt den Wettbewerb an

OpenAI ermöglicht Nutzern mit der neuen Suchfunktion von ChatGPT einen schnelleren Zugriff auf aktuelle Informationen. Dank Partnerschaften mit zahlreichen Nachrichtenorganisationen erhalten Nutzer Informationen aus zuverlässigen Quellen, ohne auf externe Suchmaschinen angewiesen zu sein. Diese Funktion wird in den kommenden Monaten kostenlos verfügbar sein und den Wettbewerb zwischen KI-Chatbots weiter verschärfen.

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ChatGPT kombiniert mit der neuen Funktion Suche, die OpenAI am 31. Oktober ankündigte, seinen leistungsstarken KI-gestützten Chatbot mit aktuellen Ergebnissen. Zudem ist für diese Suchfunktion auch eine Chrome-Erweiterung verfügbar.

Nutzer können ChatGPT ihre Anfragen in natürlicher Sprache stellen und erhalten neben relevanten Informationen auch aktuelle Links. 

OpenAI gab an, dass die ChatGPT-Suche in den kommenden Monaten kostenlos für Nutzer bereitgestellt wird.

OpenAI hat Partnerschaften mit mehreren Nachrichtenorganisationen geschlossen, um die Ergebnisse von ChatGPT zu speisen. Zuvor mussten Nutzer auf externe Suchmaschinen zurückgreifen, um relevante Links zu erhalten; mit dieser neuen Funktion sei dieser umständliche Prozess nun nicht mehr erforderlich, betonte das Unternehmen.

Pam Wasserstein, Präsidentin von Vox Media, sagte: „Die ChatGPT-Suche verspricht, Informationen aus vertrauenswürdigen Nachrichtenquellen besser hervorzuheben und zu zitieren; dies kommt den Nutzern zugute und erweitert gleichzeitig die Reichweite von Verlagen, die qualitativ hochwertigen Journalismus produzieren.“

Zu den Nachrichtenpartnern gehören Associated Press, Axel Springer, Condé Nast, Dotdash Meredith, Financial Times, GEDI, Hearst, Le Monde, News Corp, Prisa (El País), Reuters, The Atlantic, Time und Vox Media

Als ChatGPT Ende 2022 auf den Markt kam, gewann es schnell an Popularität und bot den Menschen eine Alternative zur Google-Suche. Seitdem hat sich der Bereich der Online-Suche erheblich verändert; auch Google und Microsoft haben begonnen, ihre eigenen KI-gestützten Suchmaschinen und Chatbots anzubieten. So erscheinen beispielsweise Googles KI-Übersichten ganz oben in der Google-Suche und beantworten Nutzerfragen mit KI-generierten Antworten. Andere Akteure wie Perplexity haben sich von Anfang an auf die KI-gestützte Online-Suche konzentriert. Der zunehmende Wettbewerb hat dazu geführt, dass der weltweite Marktanteil von Google bei der Suche von 90 % auf 87 % gesunken ist.

Mit dem neuesten Update von ChatGPT zeigt sich, dass nahezu alle großen KI-Chatbots die Notwendigkeit verspüren, über eine leistungsstarke Internetanbindung zu verfügen.

Mathias Sanchez, Senior Vice President of Global Strategic Partnerships bei Axel Springer SE, sagte: „Während die künstliche Intelligenz die Struktur der Medien neu gestaltet, bietet die Partnerschaft zwischen OpenAI und Axel Springer enorme Chancen für innovative Entwicklungen.“ Sanchez schloss mit den Worten: „Gemeinsam entwickeln wir neue Geschäftsmodelle, die sicherstellen, dass Journalismus sowohl vertrauenswürdig als auch profitabel bleibt.“