Dieses Land leitet Untersuchung gegen DeepSeek ein: ChatGPT war bereits gesperrt worden

Das chinesische KI-Startup DeepSeek, das mit seinen veröffentlichten Modellen für Aufsehen sorgt, sieht sich nun einer Untersuchung gegenüber. Italien hat Informationen über die von DeepSeek erhobenen Daten angefordert und möchte erfahren, wie diese verarbeitet werden.

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DeepSeek sammelt bestimmte Nutzerdaten in seinem Hauptsitz in China. Laut den Richtlinien von DeepSeek erfolgt die Übermittlung dieser Daten nach China gemäß den Anforderungen der Datenschutzgesetze. Italien möchte nun mehr über die Speicherung dieser Daten erfahren. Aus diesem Grund wurde eine Untersuchung gegen DeepSeek eingeleitet.

AUCH CHATGPT WAR GESPERRT WORDEN

Die italienische Regierung war das erste westliche Land, das in der Vergangenheit den Zugang zu ChatGPT sperrte; der Grund für diese Sperre war, ähnlich wie bei der Untersuchung gegen DeepSeek, die Datennutzung. Nachdem der Zugang für eine gewisse Zeit unterbrochen war, wurde ChatGPT im Land wieder freigeschaltet.

20 TAGE FRIST GESETZT

Die italienische Regierung hat DeepSeek eine Frist von 20 Tagen gesetzt, um der Forderung nachzukommen. Das Unternehmen muss in diesem Zeitraum einen detaillierten Bericht erstellen und umfassend darlegen, wie es mit der Datennutzung verfährt. Auf dieser Grundlage wird die Regierung Bedingungen für die weitere Nutzbarkeit von DeepSeek stellen. Sollten diese Bedingungen erfüllt werden, können italienische Bürger die DeepSeek-Technologien ohne Einschränkungen nutzen. Andernfalls wird auch DeepSeek, genau wie ChatGPT, der Zugang gesperrt.