Discord bestätigt Datenleck bei Nutzerdaten
Discord hat bekannt gegeben, dass die Identitätsfotos von rund 70.000 Nutzern von einem Datenleck betroffen sein könnten.
12punto
Die beliebte Social-Media-Plattform Discord hat mitgeteilt, dass infolge einer Datenpanne in der vergangenen Woche offizielle Identitätsfotos von etwa 70.000 Nutzern offengelegt worden sein könnten. Dieser Vorfall ereignete sich im Rahmen einer Sicherheitsverletzung beim Kundensupport.
Discord-Sprecher Nu Wexler erklärte gegenüber The Verge, dass einige in den sozialen Medien kursierende Informationen unzutreffend seien und der Vorfall mit einem Erpressungsversuch gegen die Plattform in Verbindung stehe. Wexler sagte: „Wir haben festgestellt, dass bei etwa 70.000 der weltweit betroffenen Konten offizielle Identitätsfotos offengelegt worden sein könnten, die von unserem Drittanbieter zur Überprüfung von Altersverifizierungsanfragen verwendet wurden.“
Wexler betonte, dass die betroffenen Nutzer bereits kontaktiert wurden und man nach dem Vorfall mit Strafverfolgungsbehörden, Datenschutzbeauftragten und externen Sicherheitsexperten zusammenarbeite. Zudem erklärte er, dass die betroffenen Systeme gesichert wurden und die Zusammenarbeit mit dem betreffenden Drittanbieter beendet worden sei.
Discord hatte bereits in einer früheren Mitteilung vom 3. Oktober darauf hingewiesen, dass auch Informationen wie Benutzernamen, E-Mail-Adressen, die letzten vier Ziffern von Kreditkartennummern sowie IP-Adressen von dem Datenleck betroffen sein könnten.