Eine Rückkehr zur Handschrift könnte bevorstehen! Sie erleichtert das Lernen

Die Ergebnisse einer neuen Studie tragen zu den wachsenden Belegen für die Vorteile der Handschrift bei.

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In einer neuen Studie rekrutierten die Psychologen Audrey van der Meer und Ruud van der Weel von der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie in Trondheim Studierende und befestigten Elektroden an deren Köpfen. Die Forscher baten die Studierenden, ein auf einem Computerbildschirm angezeigtes Wort entweder mit einem digitalen Stift handschriftlich zu schreiben oder es zu tippen. Sensoren an der Kopfbedeckung zeichneten die elektrische Gehirnaktivität auf, während die Teilnehmer die jeweilige Aufgabe ausführten.

Seit sich die Lehrpläne geändert haben, ziehen es viele Studierende vor, Notizen zu tippen, anstatt sie handschriftlich zu verfassen. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass das wiederholte handschriftliche Schreiben desselben Wortes die Verbindungen zwischen den Gehirnregionen, die für Lernen und Gedächtnis zuständig sind, stärken kann.

WENN WIR ETWAS LERNEN WOLLEN, IST DIE HANDSCHRIFT IMMER NOCH DIE BESTE METHODE

Laut der in der Fachzeitschrift Frontiers in Psychology veröffentlichten Studie wurde bei den Studierenden, die Wörter handschriftlich schrieben, eine stärkere Vernetzung im Gehirn beobachtet – insbesondere in den Gehirnwellen, die mit der Gedächtnisbildung in Verbindung stehen – als beim Tippen dieser Wörter.

Dieses Ergebnis ergänzt die zunehmenden Beweise für die Vorteile der Handschrift. Es könnte dazu führen, dass Gesetze zur Einführung von Handschrift-Lehrplänen zunehmen. Ramesh Balasubramaniam, Neurowissenschaftler an der University of California, der nicht an der Studie beteiligt war, kommentierte die Ergebnisse wie folgt: „Es gibt einen grundlegenden Unterschied in der Gehirnaktivität zwischen handschriftlichem Schreiben und Tippen.“

Zahlreiche frühere Studien haben gezeigt, dass die Handschrift die Rechtschreibgenauigkeit, das Erinnerungsvermögen und das konzeptionelle Verständnis verbessert. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dieser langsamere Prozess des Formens von Buchstaben und Wörtern dem Einzelnen mehr Zeit gibt, Informationen zu verarbeiten und zu lernen.

In der neuen Studie führten die Psychologen Audrey van der Meer und Ruud van der Weel von der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie ihre Untersuchungen an Studierenden durch. Hierbei wurden den ausgewählten Studierenden Elektroden angelegt und die Daten über einen Computer überwacht. Die Forscher baten die Studierenden, ein auf einem Computerbildschirm angezeigtes Wort mit einem digitalen Stift handschriftlich zu schreiben oder es zu tippen. Sensoren an der Kopfbedeckung zeichneten die elektrische Gehirnaktivität auf, während die Teilnehmer die jeweilige Aufgabe ausführten.

Die Wissenschaftler, die hier nach Konsistenz für beide Gruppen suchten, beobachteten beim handschriftlichen Schreiben nicht nur die erwartete Aktivität in den motorischen Bereichen, die mit den niedrigen Frequenzbändern verbunden sind, sondern auch eine erhöhte Aktivität in anderen Bereichen, die mit dem Lernen in Zusammenhang stehen.

Den Forschern zufolge hilft das handschriftliche Notieren dabei, Informationen besser zu lernen.