Einmalcodes und Passwörter von Millionen Nutzern geleakt!
Eine Datenbank mit Einmalcodes und Links zum Zurücksetzen von Passwörtern, die für die Anmeldung bei Plattformen wie TikTok, Instagram, Facebook und YouTube verwendet werden, wurde geleakt.
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TikTok, Instagram, Facebook und YouTube: Die Datenbank eines Unternehmens, das die für die Anmeldung bei solchen Plattformen verwendeten Einmalcodes organisiert, wurde geleakt. Diese an Millionen von Nutzern gesendeten Codes sowie Links zum Zurücksetzen von Passwörtern wurden offengelegt.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung, kurz "2FA", ist eine der Methoden, die wir zur Gewährleistung der Sicherheit bevorzugen und die weltweit von vielen großen Social-Media-Plattformen und Kryptobörsen eingesetzt wird. Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, implementieren diese Technologie entweder durch den Aufbau eigener Systeme oder durch die Unterstützung von Drittanbietern. Heute kam es jedoch in diesem Bereich zu einer erheblichen Sicherheitslücke.
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Ein Unternehmen namens YX International bot in vielen Ländern 2FA-Dienste per SMS an. Es stellte sich jedoch heraus, dass eine der Datenbanken dieses Unternehmens ungeschützt und ohne Passwort zugänglich war. Das Unternehmen half Nutzern bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung, indem es täglich mehr als 5 Millionen SMS versendete. Die geleakte Datenbank enthielt Einmalcodes und Links zum Zurücksetzen von Passwörtern, die Nutzer bei der Anmeldung auf Plattformen wie Google, Meta und TikTok verwendeten.
Obwohl keine genauen Informationen darüber vorliegen, seit wann die Datenbank geleakt war, wurde festgestellt, dass die untersuchten Dateien bis Juli 2023 zurückreichen. Die Verantwortlichen von YX International erklärten, dass sie nach Bekanntwerden des Vorfalls die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und die Sicherheitslücke geschlossen hätten.
Es ist nicht genau bekannt, wie viele Nutzer von diesem Sicherheitsvorfall betroffen sind. Sicher ist jedoch, dass die Codes und Links zum Zurücksetzen von Passwörtern, die an Nutzer gesendet wurden, die sich bei Plattformen wie TikTok, Instagram, Facebook und YouTube anmelden wollten, geleakt wurden. Ob Hacker diese Sicherheitslücke bereits zuvor entdeckt hatten und wie sie diese ausgenutzt haben, ist derzeit nicht bekannt.