Er hatte gesagt, sie könnten von Außerirdischen stammen: Die Lage ist etwas komplizierter
Der Harvard-Astrophysiker Avi Loeb und sein Team hatten kleine Kügelchen gefunden und erklärt: "Dies könnte ein Raumschiff oder ein technologisches Gerät einer anderen Zivilisation sein."
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Der Harvard-Astrophysiker Avi Loeb glaubt, dass er möglicherweise Fragmente außerirdischer Technologie von einem Meteoriten entdeckt hat, der 2014 vor der Küste von Papua-Neuguinea ins Meer stürzte.
Wie Chip berichtete, hatte Avi Loeb bei der Suche nach dem als IM1 bekannten Meteoriten bekannt gegeben, dass sein Team 10 kleine, größtenteils aus Eisen bestehende Kügelchen gefunden habe. Loeb sagte: "Wenn man sie unter dem Mikroskop betrachtet, sehen sie ganz anders aus als der Hintergrund. Sie haben goldene, blaue und braune Farben, und einige ähneln einer Miniatur der Erde. Dass sie aus Materialien bestehen, die sogar härter als Eisenmeteoriten sind, legt nahe, dass es sich um ein Raumschiff oder technologische Geräte einer anderen Zivilisation handeln könnte."
WIDERSPRUCH GEGEN DIE BEHAUPTUNGEN; KÖNNTEN MENSCHLICHEN URSPRUNGS SEIN
Viele Wissenschaftler widersprachen Loebs Behauptungen und warfen ihm voreiliges Handeln vor. Nun sagt ein Wissenschaftler, dass diese Metallkügelchen lediglich Industrieabfälle sein könnten. Der Analyse zufolge könnten die mysteriösen Kügelchen das Ergebnis der Kohleverbrennung sein.
Patricio Gallardo, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der University of Chicago, analysierte die chemische Zusammensetzung von Kohleasche, einem Abfallprodukt, das bei der Verbrennung von Kohle in Kraftwerken und Dampfmaschinen zurückbleibt. Gallardo sagt, die Ergebnisse seien konsistent mit den Konzentrationen von Eisen, Nickel, Beryllium, Lanthan und Uran, die von Loeb und seinen Kollegen in den Metallkügelchen gemeldet wurden. "Ein meteoritischer Ursprung ist unwahrscheinlich", schrieb Gallardo. Gallardos Analyse wurde in einer nicht begutachteten Fachzeitschrift veröffentlicht.
Loeb hingegen widersprach der Theorie und argumentierte, sie basiere auf "unbestätigten Interpretationen, die nur oberflächlich einige wenige der Dutzenden von Elementen untersuchten, die sie analysiert haben".
Loeb und sein Team behaupten in einem im August veröffentlichten Artikel, der noch kein Peer-Review-Verfahren durchlaufen hat, dass 5 der 57 analysierten Kügelchen tatsächlich ungewöhnlich seien. In dem Artikel wird argumentiert, dass ihre Ergebnisse den "interstellaren Ursprung" dieser Kügelchen stützten. Loeb und seine Kollegen, die diese fünf Kügelchen als BeLaU bezeichneten, vertraten die Ansicht, dass diese "einen außerirdischen technologischen Ursprung widerspiegeln könnten", räumten jedoch ein, dass die Behauptung weiter untersucht werden müsse.