Erdbebenschäden werden im Voraus messbar
Die Technische Universität (TU) Graz in Österreich hat die Entwicklung einer neuen Technologie bekannt gegeben, mit der sich Schäden durch schwere Erdbeben an Gebäuden im Voraus messen lassen.
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In der Mitteilung der Universität wurde festgehalten, dass Veränderungen an Gebäuden mithilfe von Navigationssatelliten selbst aus einer Entfernung von 20.000 Kilometern mit millimetergenauer Präzision gemessen werden können.
Unter Hinweis darauf, dass auf Basis dieser Methode ein System entwickelt wurde, wurde erklärt, dass durch die Messung des Gebäudezustands Schäden an Bauwerken minimiert werden könnten.
HINWEISE ZUR LEBENSDAUER GROSSER BAUWERKE
Werner Lienhart, einer der Autoren der Studie und Leiter des Instituts für Ingenieurgeodäsie und Messsysteme an der TU, erklärte: „Die statische und dynamische Überwachung des Gebäudes durch dieses System ermöglicht uns ein tiefgreifendes Verständnis des aktuellen Zustands der Struktur.
Dies liefert sehr wichtige Hinweise auf die Lebensdauer großer Ingenieurbauwerke wie Brücken und Staudämme.“
Das System wurde erstmals an den DC Towers in Wien getestet.