Altersgrenze für soziale Medien: Verbot für Kinder kommt
Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu hatte angekündigt, dass die Nutzung sozialer Medien für Kinder unter 13 Jahren eingeschränkt werden soll und dies mittels künstlicher Intelligenz überprüft werden wird. Details zu diesen Beschränkungen werden nun deutlicher. Die Ansicht, die Altersgrenze für soziale Medien auf 16 Jahre festzulegen, gewinnt an Gewicht.
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In den letzten Tagen wird intensiv über die negativen Beispiele in sozialen Medien und deren Auswirkungen auf Kinder diskutiert. Die Einführung einer Altersgrenze für soziale Medien steht auch in der Türkei als eine der geplanten Maßnahmen auf der Tagesordnung.
Wie hoch die Altersgrenze genau sein wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Im Rahmen von Expertenberichten gewinnt jedoch die Auffassung an Gewicht, die Grenze auf 16 Jahre festzulegen. Auch die Ansichten der Regierung scheinen diese Entscheidung zu stützen.
Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu hatte sich kürzlich zu den Einschränkungen in sozialen Medien geäußert. Uraloğlu erklärte: „13 Jahre ist ein weltweit eher akzeptiertes Alter. Meine persönliche Meinung ist 16 Jahre, aber es gibt noch keine endgültige Entscheidung.“
Minister Uraloğlu sagte: „Ich mag das Wort Verbot nicht, es geht um eine Regulierung, vielleicht um eine Zugangsbeschränkung. Auch die Definition einer Sperre könnte sich ändern, aber weltweit wurden viele Regelungen auf Basis der 13-Jahres-Grenze getroffen, und es gibt Vorbereitungen für weitere. Es wurden bereits einige Regelungen für das Alter von 16 Jahren getroffen. Wir diskutieren dieses Thema auch in der Türkei. 13 Jahre ist ein weltweit eher akzeptiertes Alter. Auch 16 Jahre sind im Gespräch.“
Uraloğlu betonte zudem, dass ein vollständiger Ausschluss vom digitalen Umfeld nicht zur Debatte stehe.
Die Ministerin für Familie und Sozialdienste, Mahinur Özdemir Göktaş, äußerte sich im Parlament, wo sie anlässlich des 90. Jahrestages des Wahlrechts für Frauen in der Türkei zu Gast war, zu den Einschränkungen in sozialen Medien: „Unsere Kinder können sehr unterschiedlichen Arten von schädlichen Inhalten und Cybermobbing ausgesetzt sein. Daher ist es unsere Aufgabe, unsere Kinder einerseits vor den Risiken der digitalen Welt zu schützen und andererseits einen bewussten Medienkonsum sicherzustellen.“