Geldbuße der Wettbewerbsbehörde gegen Google
Die türkische Wettbewerbsbehörde hat gegen Google wegen der Nichterfüllung von Verpflichtungen eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 355 Millionen TL verhängt, die auf einem bestimmten Prozentsatz des Umsatzes des Jahres 2024 basiert.
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Die Wettbewerbsbehörde hat festgestellt, dass die neuen Designs, die Google unter dem Namen "Unternehmensanzeigen" eingeführt hat, gegen die frühere Entscheidung zu "lokalen Suchdiensten" verstoßen. Aus diesem Grund wurde gegen Google eine tägliche Geldbuße in Höhe von fünf Zehntausendsteln des Bruttoeinkommens des Jahres 2024 verhängt, was zu einer administrativen Geldstrafe von insgesamt 355 Millionen 143 Tausend 671,89 TL führte.
In der Erklärung der Wettbewerbsbehörde wurde betont, dass das Wettbewerbsrecht von entscheidender Bedeutung sei, um einen fairen Wettbewerb auf den Märkten zu gewährleisten und den Verbraucherschutz zu wahren. Die Behörde erklärte, dass Unternehmen, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, mit administrativen Geldstrafen rechnen müssen, und bezeichnete die gegen Google verhängte Strafe als ein konkretes Beispiel für diese Praxis.
FRÜHERE ENTSCHEIDUNGEN UND NEUE DESIGNS
In einer Entscheidung aus dem Jahr 2021 wurde festgestellt, dass Google seine eigenen Dienste in den allgemeinen Suchergebnissen vorteilhafter als die der Konkurrenz darstellte, weshalb eine Geldstrafe von rund 296 Millionen TL verhängt wurde. Google wurde aufgefordert, ein neues Design vorzulegen, das konkurrierende Dienste nicht benachteiligt. Da die neuen Designs, die Google unter dem Namen "Unternehmensanzeigen" einführte, jedoch dieselben Eigenschaften und Funktionen aufwiesen wie die untersuchten Designs, wurden sie erneut geprüft. Während diese Designs in der Anwendung blieben, wurde gegen Google eine tägliche Strafe verhängt, bis die Designs schließlich zurückgezogen wurden.