Google-Stellungnahme zu Cyberangriff: Daten von Dutzenden Unternehmen betroffen
In einem von Google veröffentlichten Blogbeitrag wurde mitgeteilt, dass die Google Threat Intelligence Group (GTIG) und das Cybersicherheitsunternehmen Mandiant seit dem 29. September einen Bedrohungsakteur beobachten, der mit der Datenleck-Website „CL0P“ in Verbindung stehen soll und eine groß angelegte Erpressungskampagne durchführt.
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Google stellte in seiner Analyse des Cyberangriffs, der auf Anwendungen zur Abwicklung unternehmerischer Geschäftsprozesse von Oracle abzielte, fest, dass eine Vielzahl von Organisationen betroffen ist und eine erhebliche Menge an Daten entwendet wurde.
In dem Beitrag wurde berichtet, dass der betreffende Bedrohungsakteur massiv E-Mails an Führungskräfte in zahlreichen Organisationen versendet und behauptet habe, sensible Daten aus den Oracle E-Business Suite (EBS)-Umgebungen gestohlen zu haben, die für die Durchführung unternehmerischer Geschäftsprozesse genutzt werden.
Es wurde daran erinnert, dass Oracle am 2. Oktober erklärte, die Angreifer könnten Sicherheitslücken ausgenutzt haben, die im Juli 2025 gepatcht wurden, und seinen Kunden empfahl, die aktuellsten kritischen Patch-Pakete zu installieren; zudem wurde darauf hingewiesen, dass das Unternehmen am 4. Oktober die Notwendigkeit der Anwendung dringender Patches zur Behebung dieser Sicherheitslücke bekannt gab.
In dem Beitrag wurde erklärt, dass die durchgeführte Analyse zeige, dass die CL0P-Erpressungskampagne auf monatelange Infiltrationsaktivitäten folgte, die auf EBS-Kundenumgebungen abzielten, und es wurde festgehalten, dass die Bedrohungsakteure eine Sicherheitslücke in der Oracle EBS seit dem 9. August ausnutzten.
Darüber hinaus wurde in dem Beitrag mitgeteilt, dass auch verdächtige Aktivitäten bis zum 10. Juli zurückverfolgt wurden und es den Angreifern in einigen Fällen gelungen sei, erhebliche Datenmengen aus den betroffenen Organisationen zu exfiltrieren.