Googles KI-Skandal: Erzeugt das Unternehmen rassistische Bilder?
Googles neues KI-Modell Gemini steht in der Kritik, weil es durch übertriebene politische Korrektheit rassistische Bilder erzeugen soll.
Webtekno
Die Bildgenerierungsfunktion von Google Gemini neigt dazu, Ergebnisse zu liefern, die nicht mit den Eingabebefehlen der Nutzer übereinstimmen. Besonders auffällig ist dabei, dass die generierten Bilder häufig Menschen zeigen, die in den USA als Minderheiten gelten, wie etwa Schwarze oder Asiaten.
Die generative KI Gemini des in den USA ansässigen Technologiegiganten Google scheint im Namen der politischen Korrektheit über das Ziel hinauszuschießen. Tests verschiedener Quellen haben gezeigt, dass Google Gemini das Konzept der politischen Korrektheit sehr ernst nimmt. Auch wenn diese Eigenschaft in gewissem Maße akzeptabel sein mag, sind die Ergebnisse weit von der Realität entfernt. Es ist noch nicht bekannt, welche Schritte Google in dieser Angelegenheit unternehmen wird.
"BESCHÄMEND"
Ein Softwareentwickler, der auf der Mikroblogging-Plattform X unter dem Namen "Deedy" auftritt, wollte die Bildgenerierungsfähigkeiten von Gemini testen. Die Ergebnisse seiner Befehle waren jedoch äußerst verwirrend, da die KI von Google fast ausschließlich Bilder von schwarzen Frauen erzeugte. In einer Stellungnahme zu diesem Thema erklärte Deedy: "Es ist beschämend zu sehen, dass es für Google Gemini schwierig ist, die Existenz weißer Menschen anzuerkennen."
Hier sind einige Beispiele, die zeigen, dass Gemini politisch korrekt agiert:
Deedy bat Google Gemini, ein Bild einer australischen Frau zu erstellen. Die Ergebnisse zeigten jedoch ausschließlich schwarze Frauen. Darüber hinaus wiesen die Augen asiatische Merkmale auf.
In einem anderen Beispiel wurde die Erstellung von Bildern amerikanischer Frauen angefordert. Auch hier beschränkten sich die Ergebnisse auf schwarze Frauen.
Als die KI aufgefordert wurde, britische Frauen zu generieren, änderten sich die Ergebnisse ebenfalls nicht.
Bei der Erstellung von Bildern deutscher Frauen zeigte die KI eine etwas bessere Leistung, doch von einer vollständigen Übereinstimmung konnte kaum die Rede sein.
Unter dem Beitrag von Deedy fanden sich zahlreiche weitere Beispiele dieser Art.
Die politisch korrekte Haltung von Google Gemini beschränkt sich nicht nur auf Frauen. Ein anderer Nutzer namens "Tsarathustra" erlebte eine ähnliche Situation. Als er die KI bat, einen englischen König aus dem Mittelalter zu erstellen, sah er sich mit schwarzen und indianischen Charakteren konfrontiert.
Der Nutzer wiederholte denselben Befehl, um weitere Bilder zu generieren, doch die Ergebnisse blieben unsinnig. Während das erste Bild noch an einen englischen König erinnerte, waren die anderen Bilder mit indischstämmigen und asiatischen Charakteren gefüllt.
Es gibt zwar keine gesicherten Informationen darüber, warum Google Gemini sich so verhält, doch es scheint, als sei die KI speziell darauf trainiert worden, die Kritik bestimmter Gruppen zu vermeiden. Dennoch lässt sich sagen, dass die Situation derzeit außer Kontrolle geraten zu sein scheint.