Grundlegende Änderung im Ticketsystem

Die führende deutsche Fluggesellschaft Lufthansa bereitet eine bedeutende Umstellung ihres Ticket- und Reservierungssystems vor. Reisende werden ihre Reisevorgänge künftig über eine einzige Identifikationsnummer verwalten.

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Lufthansa bereitet sich darauf vor, die bestehenden Verfahren für Ticketnummern und Buchungscodes (PNR) im Rahmen der Digitalisierung des Reiseerlebnisses hinter sich zu lassen.

Das Unternehmen gab bekannt, dass mit einem neuen Nummerierungssystem namens „Order-ID“, das auf die Integration von Daten in modernen Fluggesellschaftssystemen abzielt, alle Reiseinformationen der Passagiere unter einem einzigen Dach zusammengefasst werden sollen.

Die besagte Änderung wird in Zusammenarbeit zwischen der Lufthansa Group und dem im Bereich der Reisetechnologie tätigen Unternehmen Amadeus umgesetzt. Diese Neuerung, die im Rahmen der Digitalisierungsoffensive erfolgt, wird eine Schlüsselrolle in der digitalen Transformationsstrategie der Fluggesellschaft spielen.

Mit der neuen Struktur können Passagiere Vorgänge wie Sitzplatzwahl, den Kauf von zusätzlichem Gepäck, Upgrades der Flugklasse und die Einsicht in Inklusivleistungen nun über ein einziges System abwickeln. Auf diese Weise werden die in der Vergangenheit separat mit unterschiedlichen Nummern verfolgten Reservierungs- und Ticketinformationen unter der „Order-ID“ gebündelt, was ein praktischeres Reisemanagement ermöglichen soll.

Lufthansa-Vertreter weisen darauf hin, dass Passagiere durch die Anwendung bei Änderungen oder geplanten Aktualisierungen von Flügen deutlich schneller auf die erforderlichen Informationen zugreifen können. Das Unternehmen betont, dass insbesondere in Problemfällen oder bei notwendigen Änderungen Lösungen und umfassende Informationen „mit einem Klick“ angeboten werden sollen.

Es wurde mitgeteilt, dass die Änderung schrittweise bei allen Fluggesellschaften der Lufthansa Group eingeführt wird, jedoch wurde kein genaues Datum für die vollständige Inbetriebnahme des Systems genannt. Während dieses Übergangsprozesses soll das „Travel-ID“-System, über das Passagiere ihre persönlichen Profile verwalten, weiterhin aktiv genutzt werden.