In der Türkei sind nur 25 Prozent der Geräte 5G-kompatibel

Während sich die Türkei auf die Einführung der 5G-Technologie am 1. April 2026 vorbereitet, wurde festgestellt, dass derzeit nur ein Viertel der Mobiltelefone 5G-kompatibel ist.

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Die Türkei bereitet sich darauf vor, in der mobilen Kommunikation ein neues Kapitel aufzuschlagen. Die landesweite Umstellung auf die 5G-Technologie soll am 1. April 2026 erfolgen.

IN DER ERSTEN PHASE DIE MARMARA-REGION

Der 5G-Dienst, der zunächst die Marmara-Region abdecken wird, kann von Nutzern mit kompatiblen Telefonen in Anspruch genommen werden. Ab diesem Datum werden kompatible Geräte von der 5G-Geschwindigkeit profitieren können.

„SIE GLAUBEN, ES SIND 50 PROZENT, IN WIRKLICHKEIT SIND ES 25 PROZENT“

Dr. Ali Taha Koç, Generaldirektor von Turkcell, erklärte in einer Live-Sendung bei NTV, dass sie zahlreiche Untersuchungen durchgeführt hätten, und sagte: „50 Prozent unserer Kunden glauben, dass ihre Telefone 5G-kompatibel sind. Die Realität ist jedoch, dass der Anteil der 5G-kompatiblen Telefone bei etwa 25 bis 26 Prozent liegt.“

KOMPATIBILITÄTSQUOTE WIRD IN ZWEI JAHREN STEIGEN

Koç erinnerte daran, dass es vor 10 Jahren beim Übergang von 3G auf 4G eine ähnliche Situation gegeben habe: „Damals lag der Anteil der kompatiblen Telefone bei etwa 30 Prozent. Innerhalb von zwei Jahren stieg dieser Anteil jedoch rapide an. Wir erwarten ein ähnliches Bild bei 5G. Zum 1. April wird der Anteil voraussichtlich auf etwa 35 Prozent steigen.“

BTK REGULIERT PREISSTABILITÄT

Im Vorfeld der 5G-Einführung hat die Informations- und Kommunikationstechnologiebehörde (BTK) einen neuen Schritt unternommen, um mögliche Preiserhöhungen bei Mobilfunktarifen zu begrenzen.

Die BTK hat für die Betreiber eine „Obergrenze“ eingeführt. Dem Beschluss zufolge darf die Erhöhungsrate für Abonnenten, deren Vertragslaufzeit abgelaufen ist, maximal 32 Prozent betragen.