Instagram und Facebook schränken politische Werbung ein
Meta und Google haben aufgrund neuer EU-Vorschriften beschlossen, politische Werbung zu stoppen. Dieser Schritt tritt ab Oktober in Kraft.
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Die neuen EU-Vorschriften für politische Werbung haben die Tech-Giganten zum Handeln bewegt. Meta hat angekündigt, den Verkauf und die Schaltung politischer Werbung auf den Plattformen Facebook und Instagram ab Oktober einzustellen. Diese Entscheidung wurde im Rahmen der Verordnung über die Transparenz und das Targeting politischer Werbung (TTPA) getroffen, die von der Europäischen Union im Jahr 2024 verabschiedet wurde.
Meta erklärte, dass diese Vorschriften eine „unzumutbare Komplexität und rechtliche Unsicherheit“ in den Systemen des Unternehmens verursachten. Die TTPA schreibt vor, dass politische Werbung klar gekennzeichnet sein muss und Informationen über den Sponsor sowie den Bezug zu einer bestimmten Wahl oder einem Referendum enthalten muss. Zudem müssen die Werbekosten und die verwendeten Targeting-Methoden offengelegt werden. Während die Nutzung personenbezogener Daten nur mit ausdrücklicher Zustimmung erlaubt ist, ist die Verarbeitung sensibler Daten zu Targeting-Zwecken untersagt.
ÄHNLICHER SCHRITT VON GOOGLE
Auch Google hat einen ähnlichen Schritt unternommen und angekündigt, den Verkauf politischer Werbung in der Europäischen Union bis Oktober einzustellen. Das Unternehmen erklärte, dass dieses Gesetz „erhebliche operative Herausforderungen und rechtliche Unsicherheiten“ mit sich bringe. Experten gehen davon aus, dass sich diese Praxis in Zukunft weltweit verbreiten könnte.