Jetzt ist es passiert: Kokainrückstände bei Haien nachgewiesen

Eine wissenschaftliche Studie rund um die Bahamas hat ergeben, dass sich in den Körpern von Haien schädliche, vom Menschen verursachte chemische Substanzen ansammeln.

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Bei Tests an 85 Haien der Arten Karibischer Riffhai, Atlantischer Ammenhai und Zitronenhai wurden Spuren von Kokain, Koffein und verschiedenen Schmerzmitteln (Diclofenac und Paracetamol) gefunden.

Experten weisen darauf hin, dass insbesondere der Anstieg des Tourismus dazu führt, dass Abwässer ins Meer gelangen, was diese gefährliche Situation begünstigt. Die Zunahme von Ferienhäusern und kurzfristig vermieteten Immobilien führt dazu, dass mehr Abwasser in die Meeresumwelt gelangt. Dies verdeutlicht, dass das auf den ersten Blick sauber und gesund erscheinende Meeresleben auf den Bahamas tatsächlich von einer unsichtbaren Verschmutzung bedroht ist.

Wissenschaftler warnten davor, dass die nachgewiesenen Chemikalien das Gleichgewicht des Ökosystems und die Gesundheit der Meeresbewohner langfristig gefährden könnten.

Es wird zudem darauf hingewiesen, dass diese vom Menschen verursachten Substanzen, die sich in den Körpern der Haie ansammeln, über die Nahrungskette auch auf andere Lebewesen übertragen werden könnten.

Neben den ökologischen Risiken wird erneut betont, wie notwendig der Schutz der Natur in dieser für den Tourismus so bedeutenden Region ist.