Kaspersky aktualisiert Antidrone-Lösung
Kaspersky hat seine Antidrone-Lösung aktualisiert, um einen stärkeren Schutz gegen die wachsende Bedrohung durch zivile Drohnen zu bieten.
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Die aktualisierte Antidrone-Lösung von Kaspersky bietet eine intelligentere Erkennung, Skalierbarkeit und Anpassungsmöglichkeiten.
Laut einer Erklärung des Unternehmens wird erwartet, dass der globale Markt für zivile Drohnen bis 2027 im Vergleich zu 2023 um fast das Doppelte auf 21,62 Milliarden US-Dollar anwachsen wird. Aus diesem Grund steigt der Bedarf an Schutz für gewerbliche Anlagen, kritische Infrastrukturen und öffentliche Veranstaltungen vor unbefugten Videoaufnahmen und sogar Industriespionage.
Kunden setzen verstärkt auf Antidrone-Lösungen, um sich gegen zivile Drohnen zu schützen, die immer raffinierter werden. Kaspersky gibt an, seine Antidrone-Lösung zur Deckung dieser steigenden Nachfrage mit modernster Technologie weiterentwickelt zu haben, einschließlich Algorithmen der künstlichen Intelligenz und neuronalen Netzen.
Die neue Kaspersky Antidrone-Oberfläche wurde so konzipiert, dass sie mithilfe intelligenter Algorithmen auf der Karte nur Ereignisse anzeigt, die das System als "bestätigt" einstuft. Dieser Ansatz zielt darauf ab, einen Teil der Analyseprozesse durch das System selbst durchführen zu lassen, um die Arbeitsbelastung des Bedieners zu verringern.
Die Algorithmen von Kaspersky Antidrone vergleichen Informationen von verschiedenen Geräten wie Radaren, gerichteten Hochfrequenz-Controllern, Hochfrequenz-Detektoren sowie optischen und Wärmebildkameras. Ein Ereignis, das von mindestens zwei Arten von Technologien erkannt wird, gilt als "bestätigt".
Im aktualisierten System wurde die Skalierbarkeit von Kaspersky Antidrone erheblich verbessert. Dank fortschrittlicher Integrationsfähigkeiten kann die Lösung als ein ganzheitliches regionales Ökosystem fungieren. Antidrone kann nun über eine API in Lösungen von Drittanbietern integriert werden, wodurch das gesamte System über eine einzige Konsole verwaltet und der geografische Abdeckungsbereich erweitert werden kann.
Den internen Testergebnissen der Lösung zufolge arbeitet die Benutzeroberfläche dank der neuen Grafik-Engine nun 12-mal schneller. Kaspersky Antidrone wurde mit einer eigenen verbesserten Karte grundlegend neu gestaltet und mit einem neuen Framework ausgestattet, was zu einer höheren Arbeitsgeschwindigkeit führt. Alle grafischen Elemente können in Echtzeit problemlos angezeigt werden, und Benutzer können nun einfach zwischen Videoanalyse- und Kartenmodi wechseln, um alle Details genauer zu untersuchen.
Das Kaspersky Antidrone-Archiv speichert Informationen über alle Ereignisse, einschließlich Fehlalarmen. Berichte werden automatisch und nur für die vom Benutzer ausgewählten Ereignisse erstellt. In den Berichten werden wesentliche Merkmale wie der Startpunkt, die Position des Piloten, die Start- und Endzeiten des Fluges sowie die ersten und letzten im Video erkannten Frames hervorgehoben. In der neuen Version wird das Archiv detaillierter und verständlicher präsentiert.
Alexander Gorbunov, International Business Development Manager bei Kaspersky Antidrone, erklärte: "Wenn Menschen über Antidrone-Lösungen sprechen, denken sie sofort an Hardware. Da sich die Bedrohungslandschaft jedoch verändert und Hardwaregeräte allein keine umfassende Sicherheit bieten können, wird Software immer wichtiger." Er betonte, dass man sich darauf konzentriere, das gesamte Lösungspaket in diesem Bereich weiterzuentwickeln und zu verbessern: "In der neuen Version haben wir viele wichtige Funktionen der Software optimiert und das Problem der Fehlalarme gelöst. Wir haben die Navigation der Benutzeroberfläche vereinfacht und die Informationsüberlastung beseitigt. Die Verbesserung unserer Integrationsfähigkeiten hat die Entwicklerressourcen reduziert, die für den Einsatz unserer Lösung vor Ort erforderlich sind."