Künstliche Intelligenz beeinflusst den Arbeitsmarkt: 55.000 Menschen arbeitslos

Während die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf den Arbeitsmarkt in den USA zunehmen, haben in diesem Jahr mehr als 55.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verloren.

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Dem jüngsten Bericht des in den USA ansässigen Beratungsunternehmens Challenger zufolge wurden im Jahr 2025 in den USA insgesamt 1,17 Millionen Menschen entlassen. Diese Zahl wurde als der höchste Stand seit den 2,2 Millionen Entlassungen im Jahr 2020, dem Jahr der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, verzeichnet. Insbesondere künstliche Intelligenz (KI) erweist sich als ein wesentlicher Grund für die Entlassungen.

US-Arbeitgeber entließen im Oktober 153.000 und im November mehr als 71.000 Mitarbeiter. Als Grund für mehr als 6.000 dieser Entlassungen wurde künstliche Intelligenz angegeben. Große Technologieunternehmen wie Amazon und Salesforce entließen Tausende von Mitarbeitern und nannten künstliche Intelligenz als Grund für diese Entscheidungen. Die Zahl der Menschen, die im Laufe des Jahres aufgrund von künstlicher Intelligenz ihren Arbeitsplatz verloren haben, wurde mit 55.000 registriert.

Angesichts steigender Inflation und wachsender Steuerlasten sehen Unternehmen künstliche Intelligenz als schnelle Lösung zur Kostensenkung. Laut einer Studie des Massachusetts Institute of Technology könnte künstliche Intelligenz die Arbeit von 11,7 Prozent des US-Arbeitsmarktes übernehmen, was Einsparungen bei den Lohnkosten von bis zu 1,2 Billionen Dollar ermöglichen könnte.

KI-STRATEGIEN GROSSER UNTERNEHMEN

Amazon startete die größte Entlassungswelle in seiner Geschichte, indem das Unternehmen 14.000 Unternehmensstellen strich, um sich auf Investitionen in künstliche Intelligenz zu konzentrieren. Microsoft kündigte an, bis 2025 insgesamt etwa 15.000 Mitarbeiter zu entlassen. Salesforce entließ nach der Einführung KI-gestützter Prozesse 4.000 Support-Mitarbeiter.

IBM gab im November bekannt, dass das Unternehmen weltweit 1 Prozent der Stellen abbauen werde, was etwa 3.000 Mitarbeiter betreffen würde. Der Cybersicherheitssoftware-Hersteller CrowdStrike kündigte im Mai an, 5 Prozent seiner Belegschaft, also 500 Mitarbeiter, aufgrund von künstlicher Intelligenz zu entlassen. Die Personalplattform Workday erklärte, dass sie etwa 1.750 Personen entlassen werde, was 8,5 Prozent der Belegschaft entspricht, um mehr in künstliche Intelligenz zu investieren.