Mark Zuckerbergs KI-Strategie: Ziel ist die kostengünstige Chip-Produktion
Der Technologieriese Meta bereitet sich auf eine Übernahme des südkoreanischen KI-Chip-Startups FuriosaAI vor. Mit diesem Schritt strebt das Unternehmen Berichten zufolge eine kostengünstigere Chip-Produktion an.
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Wie berichtet wird, hat der Technologieriese Meta Schritte eingeleitet, um das koreanische KI-Chip-Startup FuriosaAI zu übernehmen.
Medienberichten aus den USA zufolge hat Meta unter der Führung von Mark Zuckerberg die Verhandlungen zur Eingliederung des KI-Chip-Herstellers FuriosaAI beschleunigt. Es wird erwartet, dass die Übernahmevereinbarung im kommenden Monat abgeschlossen wird.
FuriosaAI ist ein auf die Entwicklung von Chips zur Optimierung von KI-Anwendungen spezialisiertes Startup, das 2021 den „Warboy“-Chip auf den Markt brachte. Zudem stellte das Unternehmen im August seinen fortschrittlichen Beschleuniger-Chip „RNGD“ vor. Es wird darauf hingewiesen, dass RNGD in Metas KI-Modellen wie Llama 2 und Llama 3 eingesetzt werden könnte.
Die von FuriosaAI, das von dem ehemaligen Samsung- und AMD-Ingenieur June Paik gegründet wurde, produzierten Chips sollen im Vergleich zu Nvidia zu den halben Kosten hergestellt werden.
Dieser Übernahmeschritt wird als einer der neuesten Schritte in Metas Wachstumsstrategie im Bereich der künstlichen Intelligenz angesehen. Experten betonen, dass das Unternehmen darauf abzielt, sich auf dem Markt für kostengünstige Chips zu etablieren, während Analysten vermuten, dass die Vereinbarung den Aktienwert von Meta um 100 Dollar steigern könnte.
Meta gab im vergangenen Monat einen Ausgabenplan in Höhe von 65 Milliarden Dollar für das Jahr 2025 bekannt und kündigte an, dass ein erheblicher Teil dieses Budgets für die KI-Infrastruktur vorgesehen sei.