Meta senkt die Abonnementpreise für Instagram und Facebook
Nach Gesprächen mit Vertretern der Datenschutzbehörden der Europäischen Union (EU) hat Meta angekündigt, die Gebühren für werbefreie Abonnements von Facebook und Instagram in Europa zu senken.
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Der Anwalt von Meta, Timothy Lamb, erklärte auf einem Workshop der Europäischen Kommission, dass Meta den Preis für sein werbefreies Abonnementmodell senken werde, um die Untersuchung der Europäischen Union (EU) zur Nutzung personenbezogener Daten durch das Unternehmen zu beenden.
Lamb teilte mit, dass Meta anbiete, die monatliche Gebühr für ein werbefreies Abonnement von Facebook und Instagram von 9,99 Euro auf 5,99 Euro pro Monat für ein einzelnes Konto zu senken, wobei für jedes weitere Konto eine Gebühr von 4 Euro erhoben werde.
Lamb sagte: „Dies liegt bei weitem am unteren Ende des Bereichs, den eine vernünftige Person für Dienste dieser Qualität zahlen sollte. Und ich denke, das ist ein ernsthaftes Angebot. Derzeit herrscht regulatorische Unsicherheit, und diese muss schnell beseitigt werden.“
OFFIZIELLE BESCHWERDE EINGEREICHT
Während Meta mit einer Untersuchung durch europäische Regulierungsbehörden bezüglich seines werbefreien Abonnementmodells und der Datennutzung konfrontiert ist, merkte Lamb an, dass das Angebot von Meta dazu diene, den Prozess zu beschleunigen und die Regulierungsbehörden zu beruhigen.
In dieser Gebühr sind keine zusätzlichen Kosten enthalten, die Nutzer zahlen müssten, wenn sie die App über App-Stores wie Apple oder Google herunterladen.
Andererseits hatte der Europäische Verbraucherverband (BEUC) mit Sitz in Brüssel, der Dachverband von 45 Verbraucherverbänden aus verschiedenen europäischen Ländern, im November 2023 gemeinsam mit 19 seiner Mitglieder eine offizielle Beschwerde gegen das unfaire Zahlungs- oder Zustimmungsmodell von Meta eingereicht.
Meta hatte die Abonnements eingeführt, um den drohenden Verlust von Werbeeinnahmen als Reaktion auf strengere EU-Vorschriften abzufedern.