META und TikTok reichen Klage gegen die EU ein

Die Tech-Giganten META und TikTok bereiten sich darauf vor, die Europäische Union (EU) zu verklagen.

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Die Europäische Union möchte mit dem Digital Markets Act (DMA) ein solides Fundament gegen Monopolbildungen im Technologiesektor auf europäischer Ebene schaffen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die europäischen Länder mit dem DMA die bisherigen Probleme auf einen Schlag beseitigen wollen.

DMA-GESETZGEBUNG

Dank des DMA soll es beispielsweise kleineren Technologieunternehmen ermöglicht werden, leichter mit großen Tech-Konzernen zu konkurrieren. Im Rahmen des DMA werden auch Messaging-Dienste wie WhatsApp, Facebook Messenger und iMessage offener gestaltet. Mit dem Digital Markets Act werden diese genannten Dienste miteinander kommunizieren bzw. interoperabel werden können. In der neuen Ära wird zudem jeder Hersteller dazu verpflichtet, den Verbrauchern die freie Wahl bei Suchmaschinen, digitalen Assistenten und Browsern zu lassen. Außerdem wird es zwingend erforderlich sein, jede auf iOS- und Android-Geräten vorinstallierte Anwendung löschen zu können. 

KLAGE GEGEN DIE EUROPÄISCHE UNION

Die Europäische Union setzt die Unternehmen zudem mit dem parallel zum DMA erarbeiteten Digital Services Act (DSA) unter Druck. Große Plattformen müssen in der neuen, auf dem „DSA“ basierenden Ära Desinformation einschränken, illegale Inhalte schnell entfernen, Kinder wirksam schützen, Risikobewertungen durchführen, Schritte zur Risikominderung unternehmen und sich externen Audits unterziehen. Die Unternehmen, die im Rahmen der neuen Regeln von der EU strenger kontrolliert werden, müssen für die Unterwerfung unter diese Regulierung und die Audits Gebühren an die EU zahlen, was ihnen ganz und gar nicht gefällt. 

Die EU ist befugt, den Plattformen Prüfgebühren aufzuerlegen, um die Finanzierung ihrer eigenen Durchsetzungsaufgaben zu unterstützen. Auf dieser Grundlage muss allein Meta für das Jahr 2024 11 Millionen Euro zahlen. Es ist nicht bekannt, wie hoch die Prüfgebühr für TikTok ausfällt, jedoch wurde bekannt gegeben, dass beide Unternehmen die Europäische Union verklagen, da sie diese Gebühren als ungerecht empfinden.

Wie dieser Rechtsstreit ausgehen wird, ist natürlich noch nicht absehbar, aber die Aussichten für beide Unternehmen erscheinen schwierig. Im schlimmsten Fall könnten die Firmen am Ende sowohl die Prüfgebühren als auch die Gerichtskosten tragen müssen.