Microsoft beschließt Trennung von Teams und Office-Paket

Infolge einer Wettbewerbsuntersuchung der Europäischen Union plant Microsoft, Teams vom Office-Paket zu trennen, um ein faireres Wettbewerbsumfeld zu schaffen. Mit dieser Änderung wird das Unternehmen Office-Pakete ohne Teams zu einem reduzierten Preis anbieten.

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Nach einer Untersuchung der Europäischen Union wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Wettbewerbsregeln hat Microsoft beschlossen, die Online-Meeting-Plattform Teams von seinem Office-Softwarepaket zu trennen. Dieser Schritt erfolgt, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der EU-Kommission auszuräumen.

OFFICE-PAKETE OHNE TEAMS WERDEN GÜNSTIGER

Im Rahmen der gegenüber der EU-Kommission eingegangenen Verpflichtungen wird Microsoft Office-Pakete ohne Teams und zu niedrigeren Preisen auf den Markt bringen. Zudem wird es bestehenden Kunden ermöglicht, auf Pakete ohne Teams umzusteigen. Das Unternehmen wird zudem Schritte unternehmen, um die Kompatibilität von Teams mit Konkurrenzplattformen zu verbessern und es Nutzern erlauben, ihre Daten auf andere Lösungen zu übertragen.

Die EU-Kommission wird einen Monat lang Rückmeldungen zu den von Microsoft vorgelegten Verpflichtungen sammeln. Einige dieser Zusagen gelten für 10 Jahre, andere für 7 Jahre. Während dieses Prozesses bewertet die EU-Kommission Situationen, die den Wettbewerb beeinträchtigen könnten, und kann bei Bedarf hohe Geldstrafen gegen Unternehmen verhängen.

Die 2023 eingeleitete Untersuchung wurde aufgrund des Vorwurfs eröffnet, dass Microsoft durch die Bündelung von Teams mit Office gegen Wettbewerbsregeln verstoßen habe. Die EU-Kommission ergreift in solchen Fällen verschiedene Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Unternehmen wettbewerbswidrige Praktiken beenden.