Microsofts 69-Milliarden-Dollar-Reise mit Activision endet

Microsoft bemüht sich schon seit einiger Zeit um die Übernahme von Activision Blizzard. Der Software-Riese, der sich in diesem Prozess mit zahlreichen Klagen auseinandersetzen musste, erreicht nun endlich sein Ziel.

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Microsoft konnte Activision Blizzard aufgrund der laufenden rechtlichen Prozesse bisher nicht übernehmen. Der Übernahmeprozess, bei dem ständig neue Probleme auftauchten, nähert sich nun dem Ende. 

Die britische Wettbewerbsbehörde (CMA) erklärte bezüglich der rund 69 Milliarden Dollar schweren Übernahme durch Microsoft: „Im Rahmen dieser neuen Vereinbarung wird Microsoft die Cloud-Gaming-Rechte von Activision nicht erwerben; stattdessen werden diese vor Abschluss der Transaktion an einen unabhängigen Dritten, Ubisoft Entertainment SA (Ubisoft), verkauft. Die CMA ist der Ansicht, dass die umstrukturierte Vereinbarung Änderungen enthält, die die Bedenken, die sie Anfang des Jahres im Zusammenhang mit der ursprünglichen Transaktion geäußert hatte, maßgeblich ausräumen.“ 

20-MONATIGER PROZESS ABGESCHLOSSEN

Um die Zustimmung der britischen Wettbewerbsbehörde zu erhalten, entschied sich Microsoft, die Cloud-Gaming-Rechte von Activision Blizzard für 15 Jahre an ein anderes Spieleunternehmen, Ubisoft, zu verkaufen. Ubisoft wird nach dieser Entwicklung in Kürze Activision Blizzard-Spiele in seine Cloud-Gaming-Dienste aufnehmen. 

Die Vereinbarung wurde nach Erfüllung der erforderlichen Bedingungen endlich genehmigt.

Microsoft hat den Prozess zur Übernahme von Activision Blizzard damit etwa 2 Jahre nach dessen Beginn abgeschlossen.

In der Ende letzten Monats veröffentlichten Erklärung hieß es zur rund 69 Milliarden Dollar schweren Übernahme durch Microsoft: „Im Rahmen dieser neuen Vereinbarung wird Microsoft die Cloud-Gaming-Rechte von Activision nicht erwerben; stattdessen werden diese vor Abschluss der Transaktion an einen unabhängigen Dritten, Ubisoft Entertainment SA (Ubisoft), verkauft. Die CMA ist der Ansicht, dass die umstrukturierte Vereinbarung Änderungen enthält, die die Bedenken, die sie Anfang des Jahres im Zusammenhang mit der ursprünglichen Transaktion geäußert hatte, maßgeblich ausräumen.“

Die CMA hatte im April dieses Jahres bekannt gegeben, dass sie die Übernahme von Activision durch Microsoft für rund 69 Milliarden Dollar aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Zukunft des Cloud-Gaming-Marktes blockiert habe.