NameDrop-Funktion für iPhones in den USA falsch dargestellt
Die mit iOS 17 eingeführte NameDrop-Funktion ermöglicht iPhone-Nutzern einen einfachen Datenaustausch zwischen zwei Geräten. Die Funktion scheint jedoch missverstanden worden zu sein.
12punto
Mit dem von Apple in den vergangenen Monaten veröffentlichten iOS 17 wurde für iPhone-Nutzer auch die NameDrop-Funktion eingeführt. Sobald die entsprechende Einstellung aktiviert ist, ermöglicht sie die Dateiübertragung, wenn zwei iPhones nah beieinander gehalten werden. Aufgrund einiger Missverständnisse warnen jedoch bestimmte Websites und Polizeidienststellen in den USA davor, dass die Funktion anders aktiviert werde, als sie tatsächlich funktioniert.
NAMEDROP-FUNKTION FUNKTIONIERT NICHT OHNE BESTÄTIGUNG
Damit die von Apple angebotene NameDrop-Funktion genutzt werden kann, muss sie auf beiden iPhones aktiviert sein. Wenn zwei iPhones nah beieinander gehalten werden, müssen die Nutzer den Vorgang bestätigen, damit die Bildschirmsperre aufgehoben wird und die Übertragung beginnt. In der Warnung wird jedoch behauptet, dass durch das Annähern von iPhones alle Informationen auf ein anderes Telefon übertragen werden könnten und diese Funktion daher deaktiviert werden müsse.
Das bedeutet: Eine Person mit bösen Absichten kann nicht einfach diese Funktion auf ihrem iPhone aktivieren, sich einem anderen iPhone-Nutzer nähern und dessen Daten kopieren. So funktioniert das System nicht.
Wer die Funktion dennoch nicht nutzen möchte, kann sie unter Einstellungen > Allgemein > AirDrop > Geräte aneinanderhalten deaktivieren.