Neue Ära bei Apples OLED-Display-Versorgung: BOE außen vor, Aufträge gehen an Samsung und LG
Branchenquellen zufolge hat Apple nach Qualitätsproblemen BOE bei den OLED-Display-Bestellungen ausgeschlossen und setzt nun verstärkt auf Samsung Display und LG Display.
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Es wird berichtet, dass Apple bei der Lieferkette für Displays seiner neuen Geräte eine bedeutende Änderung vorgenommen hat. Informationen aus Branchenkreisen zufolge hat das Unternehmen seine OLED-Display-Bestellungen für den kommenden Zeitraum auf die südkoreanischen Unternehmen Samsung Display und LG Display umgeleitet.
Den Behauptungen zufolge ist der chinesische Panel-Hersteller BOE nach Problemen bei Qualitätstests bei den neuen Aufträgen von Apple außen vor geblieben. Insbesondere die im vergangenen Jahr bei den iPhone 17 Pro-Panels aufgetretenen Qualitätsprobleme sollen dazu geführt haben, dass das Unternehmen seine Lieferantenwahl neu bewertet hat.
In der neuen Konstellation soll Samsung Display bei der Produktion von Displays für das iPad mini, das MacBook Pro und das seit langem diskutierte faltbare iPhone eine führende Rolle einnehmen. LG Display soll derweil eine Sonderproduktion von 34 Millionen Einheiten für die Apple Watch Series 12 übernehmen.
Die für die Flaggschiff-Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max geplanten Bestellungen von rund 90 Millionen Displays sollen zwischen Samsung Display und LG Display aufgeteilt werden.
Diese Änderung wird als Schritt von Apple gewertet, die Qualitätskontrolle zu stärken und Produktionsrisiken zu verringern. Die Konzentration der Aufträge auf die beiden südkoreanischen Hersteller könnte jedoch sowohl die regionale Abhängigkeit Apples bei der Display-Versorgung als auch die geschäftliche Abhängigkeit von Samsung Display und LG Display gegenüber Apple erhöhen.