Neue Bedrohung bei Cyberangriffen: ChatGPT!

Laut Informationen von Microsoft und OpenAI nutzen Cyberkriminelle große Sprachmodelle wie ChatGPT, um ihre Angriffe noch komplexer zu gestalten.

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Microsoft und OpenAI haben auf die Existenz von Gruppen hingewiesen, die KI-Modelle wie ChatGPT nutzen, um Cyberangriffe effektiver durchzuführen.

Den Erklärungen von Microsoft und OpenAI zufolge nutzen Angreifer bereits seit Längerem große Sprachmodelle, um ihre Angriffe zu verfeinern. Einer neuen Untersuchung zufolge wurde festgestellt, dass Angreifergruppen aus Russland, China, dem Iran und Nordkorea Tools wie ChatGPT einsetzen, um ihre Ziele auszuspähen, ihren Programmcode zu verbessern und Techniken des Social Engineering zu verstärken.

Laut einem Blogbeitrag von Microsoft entwickeln staatlich unterstützte Gruppen und andere Akteure mit dem Aufkommen von KI-Technologien neue Methoden, um diese für ihre Zwecke zu nutzen. Diese Methoden reichen von Phishing, Social Engineering und einfachen Manipulationstechniken bis hin zur detaillierten Analyse der Funktionsweise von Satelliten.

Unter den Angreifergruppen befinden sich auch bekannte Akteure. Zu diesen Gruppen zählen die mit Russland in Verbindung gebrachte Gruppe Strontium, die im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg und der Veröffentlichung der E-Mails von Hillary Clinton bekannt gewordene Gruppe Fancy Bear sowie Organisationen wie die nordkoreanische Thallium. Die iranische Hacker-Gruppe Curium nutzt diese Modelle wiederum für Phishing-Angriffe und um Antivirensoftware zu umgehen.

Microsoft setzt verstärkt auf den Einsatz von KI, um solchen Angriffen zu begegnen. Die vom Unternehmen entwickelten KI-Modelle helfen dabei, derartige Angriffe zu erkennen und unschädlich zu machen.