New York Times reicht Klage gegen ChatGPT ein
Die New York Times hat den ChatGPT-Entwickler OpenAI sowie Microsoft verklagt, da ihre urheberrechtlich geschützten Artikel für das maschinelle Lernen verwendet wurden.
12punto
Die Nutzung von Nachrichteninhalten durch die Künstliche Intelligenz ChatGPT wurde von der New York Times zum Gegenstand einer Klage gemacht.
KLAGE WEGEN URHEBERRECHTSVERLETZUNG
In der Klage wird dargelegt, dass Millionen von Artikeln der New York Times dazu verwendet wurden, Chatbots zu trainieren, die nun mit dem Unternehmen selbst konkurrieren. Mit der Klage gegen OpenAI und Microsoft wegen Urheberrechtsverletzung eröffnet die New York Times eine neue Front im wachsenden Rechtsstreit um die unbefugte Nutzung veröffentlichter Werke zum Training von KI-Technologien.
Die Times ist das erste große amerikanische Medienunternehmen, das die Entwickler von ChatGPT und anderen populären KI-Plattformen aufgrund von Urheberrechtsproblemen im Zusammenhang mit ihren schriftlichen Werken verklagt hat.
In der vor dem Bundesbezirksgericht in Manhattan eingereichten Klage wird behauptet, dass Millionen von der Times veröffentlichten Artikeln dazu genutzt wurden, automatisierte Chatbots zu trainieren, die nun als Informationsquellen mit dem Nachrichtenunternehmen konkurrieren.
FORDERUNG NACH 'VERNICHTUNG' DURCH DAS UNTERNEHMEN
Die Klage enthält keine konkrete finanzielle Forderung. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Beklagten für "gesetzliche und tatsächliche Schäden in Milliardenhöhe" im Zusammenhang mit der "illegalen Vervielfältigung und Nutzung der einzigartigen Werke der Times" verantwortlich gemacht werden sollten. Zudem wird von den Unternehmen gefordert, alle Chatbot-Modelle und Trainingsdaten zu vernichten, die urheberrechtlich geschütztes Material der Times verwenden.