Nordkoreanische Hacker nahmen südkoreanische Chiphersteller ins Visier!

Der südkoreanische Nationale Geheimdienst (NIS) hat bekannt gegeben, dass nordkoreanische Hacker zwei Chiphersteller im Land angegriffen haben. Bei den Angriffen könnten Produktdesigns und Fotos von Anlagen gestohlen worden sein.

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Südkorea hat bekannt gegeben, dass zwei Chiphersteller im Land von nordkoreanischen Hackern ins Visier genommen wurden.

Wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, teilte der südkoreanische Nationale Geheimdienst (NIS) in einer schriftlichen Erklärung mit, dass nordkoreanische Hacker im Dezember 2023 sowie im vergangenen Monat in die Server zweier Unternehmen für Chipherstellung eingedrungen seien und Produktdesigns sowie Fotos von Anlagen entwendet hätten.

In der Erklärung wurde zudem eingeschätzt, dass nordkoreanische Hacker südkoreanische Chiphersteller im Hinblick auf die Waffen-, Raketen- und Satellitenprogramme des Landes ins Visier nehmen könnten. In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass "Nordkorea aufgrund von Schwierigkeiten bei der Chipbeschaffung infolge von Sanktionen dazu übergehen könnte, eigene Chips zu produzieren".

Der NIS warnte in seiner Erklärung Unternehmen, die Chips und Chipkomponenten herstellen, davor, bei Cyberangriffen wachsam zu sein.

Es ist bekannt, dass nordkoreanische Hacker Angriffe auf virtuelle Vermögenswerte, offizielle Dokumente und Aktivitäten der Verteidigungsindustrie in vielen Ländern, insbesondere in Südkorea, durchführen.

Andererseits wurde angegeben, dass die betreffenden Hacker seit 2016 virtuelle Vermögenswerte im Wert von etwa 3 Milliarden Dollar gestohlen haben.

Internationale Beobachter äußerten die Vermutung, dass diese gestohlenen Gelder dazu verwendet worden sein könnten, die mit Sanktionen belegten Atom- und Raketenprogramme Nordkoreas zu finanzieren.