Riesige Geldstrafe für TikTok aus Europa
Die Europäische Union hat TikTok zu einer Geldstrafe in Höhe von 530 Millionen Euro verurteilt, da das Unternehmen Nutzerdaten nach China übermittelt und gegen Transparenzregeln verstoßen hat.
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Die irische Datenschutzkommission (DPC), die als Regulierungsbehörde für personenbezogene Daten in der Europäischen Union fungiert, hat ihre Untersuchung gegen TikTok abgeschlossen. Die Untersuchungen ergaben, dass TikTok Nutzerdaten aus Europa nach China übermittelt und dabei gegen Transparenzregeln verstoßen hat.
Die DPC gab bekannt, dass TikTok aufgrund dieser Verstöße zu einer Geldstrafe von 530 Millionen Euro verurteilt wurde und das Unternehmen seine Aktivitäten innerhalb von sechs Monaten an die EU-Vorschriften anpassen muss.
Die Strafe wurde verhängt, weil TikTok seine europäischen Nutzer nicht ausreichend über die Datenübermittlung informiert und die Transparenzstandards nicht eingehalten hat.
Die irische Datenschutzkommission hatte bereits im Jahr 2023 eine Geldstrafe in Höhe von 345 Millionen Euro gegen TikTok wegen ähnlicher Verstöße verhängt. Da viele große digitale Plattformen in Europa ihren Sitz in Irland haben, spielt das Land in diesem Bereich eine bedeutende Rolle.
Im Rahmen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist die irische Datenschutzbehörde befugt, gegen Unternehmen, die gegen die Regeln verstoßen, Geldstrafen von bis zu 4 Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes zu verhängen. Dies bedeutet für große Plattformen wie TikTok erhebliche finanzielle Sanktionen.