Samsung-CEO TM Roh: Die wahre Transformation bei KI beginnt mit Systemen, die den Nutzer verstehen

Laut TM Roh wird sich künstliche Intelligenz von reinen Befehlsempfängern zu einem zuverlässigen Assistenten entwickeln, der geräteübergreifend agiert.

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TM Roh, CEO und Präsident von Samsung Electronics, erklärte, dass die neue Ära der KI-Technologien nicht nur auf Systeme beschränkt sein wird, die leistungsfähigere Antworten liefern. Laut Roh beginnt die eigentliche Transformation mit KI-Erlebnissen, die den Nutzer besser verstehen, Bedürfnisse antizipieren und nahtlos über verschiedene Geräte hinweg funktionieren.

Bisher stand künstliche Intelligenz vor allem im Zusammenhang mit Chatbots, Bildbearbeitungstools oder Funktionen, die auf spezifische Befehle reagieren. In dem von Samsung entworfenen neuen Rahmen steht jedoch die Entwicklung der KI zu einem persönlicheren Assistenten im Vordergrund, der die Gewohnheiten des Nutzers und den jeweiligen Kontext berücksichtigt.

GERÄTEÜBERGREIFENDE ERFAHRUNG IM FOKUS

Der von Roh skizzierte Ansatz basiert auf dem, was in der Technologiewelt als „agentic AI“ bezeichnet wird – Systeme, die nicht nur Antworten generieren, sondern auch im Namen des Nutzers handeln können. Bei diesem Verständnis entwickelt sich die KI zu einer Struktur, die genau dann präzisere Vorschläge unterbreitet, wenn sie benötigt werden, anstatt darauf zu warten, dass der Nutzer jedes Mal explizite Befehle erteilt.

In Samsungs Vision ist künstliche Intelligenz nicht als Funktion eines einzelnen Geräts positioniert. Es wird betont, dass das KI-Erlebnis umso bedeutungsvoller wird, je besser Smartphones, Tablets, Uhren, Fernseher und Smart-Home-Produkte zusammenarbeiten. Die Investitionen des Unternehmens in Plattformen wie SmartThings werden ebenfalls als Teil dieses Ziels eines geräteübergreifenden Ökosystems betrachtet.

Im Zentrum dieser Transformation stehen Sicherheit und Datenkontrolle. Je persönlicher die KI wird, desto kritischer wird die Frage, wie Nutzerdaten verarbeitet werden, welche Informationen geteilt werden und wie transparent diese Prozesse sind. Samsung hebt hierbei Sicherheitslösungen wie Knox hervor und argumentiert, dass der Schutz sensibler Daten eine der Grundvoraussetzungen für neue KI-Erlebnisse ist.

Rohs Erklärungen deuten darauf hin, dass sich der KI-Wettbewerb nicht mehr nur auf das Rennen um die „intelligenteste Funktion“ beschränkt, sondern sich um Vertrauen, Personalisierung und Ökosystem-Kompatibilität drehen wird. Laut Samsung wird künstliche Intelligenz, die sich unsichtbarer und natürlicher in den Alltag der Nutzer integriert, eines der entscheidenden Technologiethemen der kommenden Zeit sein.