Schlechte Nachrichten für Handy-Käufer: Preiserhöhung, die Millionen betreffen wird, steht bevor
Es wurde bekannt gegeben, dass Qualcomm ab dem 1. September die Preise für seine Prozessor-Produktgruppen erhöhen wird. Diese Entscheidung könnte sich auch auf die Preise von Mobiltelefonen auswirken.
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Auf dem Smartphone-Markt gibt es eine neue Entwicklung, die den Kostendruck erhöhen könnte. Qualcomm, einer der führenden Hersteller von Prozessoren, die häufig in Android-Telefonen verwendet werden, hat angekündigt, ab dem 1. September die Preise für seine Prozessor-Produktgruppen zu erhöhen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Entscheidung des Unternehmens zur Preiserhöhung mit der Schwäche im Geschäftsbereich für mobile Geräte zusammenhängt. Es wurde berichtet, dass die mobilen Einnahmen von Qualcomm auf Jahresbasis um 20 Prozent gesunken sind, was den niedrigsten Stand der mobilen Einnahmen darstellt, den das Unternehmen seit 2021 verzeichnet hat.
Der jüngste starke Anstieg der Speicherpreise und die Einschränkungen in der Lieferkette gelten als Hauptfaktoren, die die Kosten für Smartphone-Hersteller in die Höhe treiben. Es wird erwartet, dass sich die Preiserhöhung von Qualcomm bei den Prozessoren über die Produktionskosten auch auf die Preise neuer Telefone auswirken wird.
Diese Entwicklung verstärkt die Wahrscheinlichkeit neuer Preiserhöhungen in der Unterhaltungselektronik, während die Auswirkungen der globalen RAM-Krise weiterhin anhalten. Insbesondere da Modelle mit Qualcomm-Prozessoren im Android-Ökosystem weit verbreitet sind, wird davon ausgegangen, dass die Entscheidung weitreichende Auswirkungen auf den Markt haben könnte.
Es wird zudem darauf hingewiesen, dass Qualcomm versucht, seinen strategischen Fokus zu diversifizieren, um die Abhängigkeit vom Mobilfunkmarkt zu verringern. Das Unternehmen strebt an, neben mobilen Geräten auch verstärkt auf die Bereiche Rechenzentren und Automobilindustrie zu setzen.
In diesem Zusammenhang wurde bekannt gegeben, dass Qualcomm einen 10-Jahres-Vertrag mit BMW unterzeichnet hat, um Chips für die Fahrzeugplattformen der Zukunft zu liefern. Das Unternehmen prognostiziert, dass bis zum Jahr 2029 der Anteil des Mobilfunkmarktes am Gesamtumsatz auf ein Drittel sinken könnte, da die Einnahmen aus den Bereichen Automobil und Rechenzentren wachsen.