Social-Media-Beitrag beunruhigt Samsung-Nutzer
Die Behauptung, dass eine auf einigen Samsung-Modellen vorinstallierte Anwendung israelische Spyware enthalte, hat in den sozialen Medien für großes Aufsehen gesorgt.
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Die AppCloud-Anwendung, die auf erschwinglichen Samsung-Modellen wie der Galaxy A-, M- und F-Serie vorinstalliert ist, steht nach einem Beitrag in den sozialen Medien im Zentrum der Diskussionen. Es ist bekannt, dass die Anwendung vom israelischen Unternehmen ironSource entwickelt wurde und bei der Einrichtung neuer Geräte Drittanbieter-Apps empfiehlt. Dies hat die Sorge verstärkt, dass sie insbesondere in Regionen wie Afrika, dem Nahen Osten und Indien zu Überwachungszwecken eingesetzt werden könnte.
Die Debatte flammte erneut auf, nachdem der X-Account "International Cyber Digest" AppCloud als "nicht entfernbare israelische Spyware auf Samsung-Geräten" bezeichnete. Dieser Beitrag erzielte mehr als 7 Millionen Aufrufe und erregte große Aufmerksamkeit. Die im Libanon ansässige Organisation für digitale Rechte SMEX hatte bereits zuvor eine Analyse veröffentlicht, wonach ironSource Nutzerdaten sammle.
Dass AppCloud eine Systemanwendung ist und daher von den Nutzern nicht einfach gelöscht werden kann, stößt ebenfalls auf Kritik. Das Entfernen der Anwendung ist nur über spezielle ADB-Befehle möglich, die technisches Fachwissen erfordern. Obwohl es keine eindeutigen Beweise für eine Nutzung zu Spionagezwecken gibt, wird nach den wachsenden Nutzerbedenken darüber spekuliert, ob Samsung künftig eine Option zur Deaktivierung von AppCloud anbieten könnte.