Studie: Einige Amphibienarten vom Aussterben bedroht

Einer neuen Studie zufolge könnten mehr als 40 Prozent der Amphibienarten, wie etwa Frösche und Salamander, aufgrund des Klimawandels aussterben.

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Eine von der Weltnaturschutzunion (IUCN) durchgeführte Studie hat ergeben, dass mehr als 40 Prozent der Amphibienarten, wie etwa Frösche und Salamander, vom Aussterben bedroht sind, was vor allem auf den Klimawandel zurückzuführen ist.

TIERE KÖNNEN SICH MIT IHRER HAUT UND FEHLENDEM FELL NICHT AN DEN KLIMAWANDEL ANPASSEN

Es ist bereits bekannt, dass Krankheiten und die Zerstörung von Lebensräumen eine Rolle beim Aussterben von Amphibienarten spielen. Die neue Untersuchung zeigt jedoch, dass der Klimawandel ein noch größeres Risiko für Amphibien weltweit darstellt.

Im Rahmen der Studie wurde festgestellt, dass etwa 40 Prozent der 8.011 untersuchten Amphibienarten aufgrund des Klimawandels vom Aussterben bedroht sind.

In der Studie wird zudem darauf hingewiesen, dass diese Tiere nicht über Schuppen, Fell oder Federn verfügen, die dabei helfen, die Temperatur und Feuchtigkeit im Körper zu regulieren und auszugleichen, weshalb sie sich nur schwer an die durch den Klimawandel steigenden Temperaturen anpassen können.

Jennifer Luedtke, eine der Hauptautorinnen der Studie, merkte an, dass der Schutz der Lebensräume allein nicht effektiv oder ausreichend sei, um das Aussterben von Amphibienarten zu verhindern.

Kelsey Neam, eine weitere Autorin der Studie, erklärte, dass Amphibien äußerst empfindlich auf Veränderungen in ihrer Umgebung reagieren. Sie sagte, dass Ereignisse wie der durch den Klimawandel bedingte Anstieg des Meeresspiegels, Waldbrände, Veränderungen der Luftfeuchtigkeit und Temperatur sowie extreme Wetterbedingungen zum Verlust wichtiger Fortpflanzungsgebiete führen und somit die Sterblichkeitsrate erhöhen könnten.

Die Details der Studie wurden in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht.