Telegram kurzzeitig aus dem App Store entfernt! Grund bekannt gegeben
Apple hat Telegram aufgrund von Vorwürfen bezüglich kinderpornografischen Materials aus dem App Store entfernt; nachdem die Inhalte blockiert wurden, kehrte die App zurück.
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Apple hat die Messaging-App Telegram kurzzeitig aus dem App Store entfernt, da sie gegen die Richtlinien zu Inhalten im Zusammenhang mit sexuellem Kindesmissbrauch verstoßen haben soll. Die Anwendung war für iPhone- und iPad-Nutzer vorübergehend nicht mehr im Store verfügbar.
Während dieses Zeitraums konnten Nutzer, die Telegram bereits auf ihrem Gerät installiert hatten, die App weiterhin verwenden. Neue Downloads waren jedoch erst möglich, nachdem die Anwendung wieder in den Store aufgenommen wurde.
Apple teilte mit, dass bei einer Überprüfung Inhalte festgestellt wurden, die gegen die strengen Richtlinien zum Verbot von Material über sexuellen Kindesmissbrauch verstießen. Das Unternehmen erklärte, dass die App wieder in den App Store aufgenommen wurde, nachdem Telegram die betreffenden Inhalte entfernt und den Nutzer, der diese verbreitet hatte, gesperrt hatte.
Telegram gab in einer Stellungnahme an, dass Apple einen Nutzer gemeldet habe, der Material über sexuellen Kindesmissbrauch verbreitet habe, und dass dieser Nutzer umgehend gesperrt worden sei. Die Plattform gab bekannt, dass sie im Jahr 2026 mehr als 337.900 Gruppen und Kanäle in diesem Zusammenhang entfernt habe.
Aus den Sicherheitsdaten von Telegram geht zudem hervor, dass im Jahr 2025 nach Hinweisen von Nichtregierungsorganisationen wie dem National Center for Missing & Exploited Children 29.640 Löschungen vorgenommen wurden.
Der offizielle X-Account der App postete nach der Rückkehr in den Store zusammen mit einem Apple-Emoji: „Die Nachrichten über meinen Tod sind stark übertrieben“. Telegram markierte zudem Apple und fragte, ob dieser Ansatz auch bei anderen Apps im Store gleichermaßen angewendet werde.
Die Entwicklung fällt in eine Zeit, in der die Debatte über die Inhaltsmoderation bei Telegram anhält. Der Gründer und CEO der Plattform, Pavel Durov, wurde kürzlich von Russland beschuldigt, Terrorismus zu unterstützen; australische Behörden hatten zudem behauptet, die Plattform sei unzureichend darin, gewalttätige Inhalte zu blockieren.