Teslas neuer humanoider Roboter Optimus Gen 2 vorgestellt

Tesla hat seinen humanoiden Roboter „Optimus Gen 2“ vorgestellt, der repetitive Aufgaben von Menschen übernehmen soll. Der Tesla Optimus weist verbesserte Präzision und Balance auf.

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Der humanoide Optimus-Roboter, auch bekannt als Tesla Bot, hatte bei seiner ersten Vorstellung nicht viel Aufmerksamkeit erregt und war auf wenig positive Resonanz gestoßen. Im Vergleich zu seinen Konkurrenten wirkte er, als stünde er noch ganz am Anfang seiner Entwicklung. Nun hat Tesla seinen humanoiden Roboter nach einer Reihe von Neuerungen mit der Gen 2 komplett überarbeitet. Optimus ist jetzt schneller (um 30 Prozent), leichter, flüssiger in den Bewegungen und leistungsfähiger.

OPTIMUS GEN 2 IST DEUTLICH LEISTUNGSFÄHIGER

Wie aus Details von Donanımhaber hervorgeht, ist es etwas mehr als zwei Jahre her, seit Tesla und Elon Musk in die Branche für humanoide Roboter eingestiegen sind. Als wir letztes Jahr den ersten Prototyp sahen, wirkte der Roboter noch sehr „schlicht“, doch im März dieses Jahres präsentierte das Unternehmen eine deutlich weiterentwickelte Version. Nur zehn Monate später steht uns nun der brandneue Optimus Gen 2 gegenüber.

Optimus Gen 2 verfügt über einen zweiachsigen Hals, integrierte Elektronik und Verkabelung sowie gelenkige Fußbereiche und Kraft-/Drehmomentsensoren, was ihm eine menschlichere Form verleiht. Zudem besitzt er 11 Freiheitsgrade, schnellere Aktuatoren und völlig neue Hände mit taktilen Sensoren an allen Fingern, die eine geschicktere Handhabung von Objekten ermöglichen. Er sieht deutlich aerodynamischer und menschlicher aus, bewegt sich flüssiger und ist besser ausbalanciert. Trotz all dieser Verbesserungen ist der Roboter selbst nun um 10 Prozent leichter.

Auch wenn Optimus Gen 2 wie ein großer Schritt nach vorne erscheint, kann man sagen, dass er hinter Boston Dynamics und dessen außergewöhnlichem Atlas-Roboter noch immer deutlich zurückliegt. Allerdings ist das Entwicklungstempo von Tesla wesentlich höher. Andererseits: So beeindruckend die Hardware, die Tesla und ähnliche Firmen präsentieren, auch aussehen mag, die Hardware-Seite ist wahrscheinlich die geringste der Hürden. Die Hersteller humanoider Roboter müssen lediglich beweisen, dass ihre Roboter in der realen Welt wiederholbare, zuverlässige und flexible echte Arbeit verrichten können.

Dennoch ist Tesla eines der Unternehmen, das diesem Hauptziel am nächsten kommt. Das Unternehmen gab an, den Roboter bald in seinen eigenen Produktionsabläufen einsetzen zu wollen. Sobald sich seine Nützlichkeit bewährt hat, plant Tesla, den Roboter zum Verkauf anzubieten. Tesla glaubt, dass dies durch die Nutzung seiner KI-Arbeiten aus dem Programm für autonomes Fahren sowie seiner Expertise bei Batterien und Elektromotoren möglich sein wird.