Toyota ruft 1,12 Millionen Fahrzeuge wegen Verdachts auf Airbag-Defekt zurück

Toyota hat aufgrund potenzieller Probleme beim Auslösen der Airbags mehr als eine Million Fahrzeuge zurückgerufen.

12punto

Der japanische Automobilhersteller Toyota ruft 1,12 Millionen Fahrzeuge der Modelle Avalon, Corolla, Lexus ES250, ES350 und ES300H, Camry, RAV4, Sienna Hybrid sowie RX350 Highlander wegen des Verdachts auf ein Airbag-Problem zurück.

DEFEKTE AN DEN SENSOREN

Das Problem betrifft hauptsächlich die Sensoren des Insassenklassifizierungssystems (OCS), bei denen der Verdacht auf einen Kurzschluss besteht. Es wurde mitgeteilt, dass es sich bei den meisten der betroffenen Fahrzeuge um Modelle aus den Jahren 2020 bis 2022 handelt. Diese Sensoren sind dafür verantwortlich zu bestimmen, wer auf dem Fahrer- und Beifahrersitz sitzt, sowie zu erkennen, ob sich ein Kind oder ein lebloser Gegenstand auf dem Beifahrersitz befindet.

Wenn es sich um ein Kind oder einen kleinen Erwachsenen handelt, lösen die Airbags normalerweise nicht aus, da bekannt ist, dass sie in solchen Fällen in der Vergangenheit zu Verletzungen oder sogar zum Tod geführt haben. Die Airbags lösen auch bei leblosen Gegenständen nicht aus.

Sollte tatsächlich ein Problem mit den Sensoren vorliegen, könnten die Airbags möglicherweise nicht wie vorgesehen auslösen. Das Unternehmen kündigte an, die Airbags in den betroffenen Fahrzeugen kostenlos auszutauschen. Verbraucher können bis Februar 2024 erfahren, ob ihr Fahrzeug in diese Kategorie fällt.

Toyota musste bereits im Jahr 2022 etwa 3.500 RAV4-Fahrzeuge in den USA zurückrufen, da die Wahrscheinlichkeit bestand, dass interne Störungen in den OCS-Sensoren auftraten.