USA schicken X-37B-Raumgleiter für wissenschaftliche Experimente ins All
Die US-Weltraumstreitkräfte haben den von der Firma Boeing hergestellten Raumgleiter X-37B für eine neue Mission ins All geschickt, die voraussichtlich mindestens einige Jahre dauern wird.
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In einer Erklärung auf der Website "Space.com" wurde bekannt gegeben, dass der unbemannte Raumgleiter mit einer von SpaceX produzierten Falcon-Heavy-Rakete vom Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida ins All befördert wurde.
In der Mitteilung wurde festgehalten, dass der von der US-Firma Boeing hergestellte Raumgleiter X-37B für eine neue Mission ins All geschickt wurde, die voraussichtlich mindestens einige Jahre dauern wird, und dass der Gleiter im Erdorbit wissenschaftliche Experimente durchführen wird.
Die US-Luftwaffe und die später gegründeten Weltraumstreitkräfte hatten mit den X-37B-Gleitern zuvor bereits sechs Weltraummissionen durchgeführt.
In diesem Rahmen wurde der erste Gleiter im April 2010 ins All gestartet und schloss seine Orbit-Mission nach 224 Tagen ab.
Der im März 2011 gestartete zweite Gleiter blieb 468 Tage im Orbit, der im Dezember 2012 gestartete dritte Gleiter 674 Tage, der im Mai 2015 gestartete vierte Gleiter 718 Tage und der im September 2017 gestartete fünfte Gleiter 780 Tage.
Zuletzt landete der im Mai 2020 gestartete sechste Gleiter im November 2022 nach genau 908 Tagen im Orbit wieder am Kennedy Space Center. Dies ging als die längste Mission unbemannter Raumgleiter in die Geschichte ein.