Vergessen Sie, was Sie zu wissen glaubten! Manche Sterne sind stark genug, um Schwarze Löcher zu verschlingen

Das allgemein bekannte Wissen besagt, dass Schwarze Löcher – je nach ihrer Größe – alles in ihrer Nähe in sich hineinziehen. Einer neuen Studie zufolge ist das jedoch nicht ganz korrekt.

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Obwohl es Tausende von Studien zum Thema Schwarze Löcher gibt, haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Astrophysik unter Verwendung unterschiedlicher Anfangsmassen für Schwarze Löcher eine Untersuchung zu den ursprünglich von Stephen Hawking postulierten primordialen Schwarzen Löchern durchgeführt. Dabei wurde ein Modell entwickelt, demzufolge primordiale Schwarze Löcher von neu entstehenden Sternen eingefangen werden könnten.

KÖNNTEN SIE DER FEIND VON SCHWARZEN LÖCHERN SEIN?

Wie wir seit Jahren lernen, verschlingen Schwarze Löcher Planeten und Objekte, die im Weltraum um sie herum driften. Die neue Studie legt jedoch nahe, dass Sterne sehr kleine Schwarze Löcher „jagen“ und in ihrem Kern festhalten können.

In der Wissenschaftswelt wurde lange Zeit diskutiert, dass eine Vielzahl von Schwarzen Löchern, die unmittelbar nach dem Urknall entstanden sind – sogenannte primordiale Schwarze Löcher –, noch immer durch den Kosmos treiben könnte.

Es wird zudem vermutet, dass diese primordialen Schwarzen Löcher im Inneren der Sonne existieren und somit zu deren Leuchtkraft beitragen könnten.

Andererseits haben Forscher des Max-Planck-Instituts Simulationen zur Entwicklung von Hawking-Sternen durchgeführt. Hierbei wird davon ausgegangen, dass es sich bei Hawking-Sternen um neu entstandene Sterne handelt, die vermutlich primordiale Schwarze Löcher einfangen können.

Diese Ansicht könnte eine potenzielle Erklärung für die Existenz dunkler Materie bieten.

Selma de Mink, Direktorin am Max-Planck-Institut für Astrophysik, sagt: „Wir wissen nicht einmal, ob solche primordialen Schwarzen Löcher existieren, aber wir können dennoch ein interessantes Gedankenexperiment durchführen.“

Dieser Theorie zufolge würde die Sonne letztendlich zu einem kleinen Schwarzen Loch werden.

Die Theorie beleuchtet die Konsequenzen solcher Schwarzen Löcher in Sternen, ihre Auswirkungen auf die Sternentwicklung und die Erforschung der beobachtbaren Folgen ihrer Existenz.

Die Studie zeigte, dass eine solche Entwicklung der Sonne dazu führen könnte, dass ihre Helligkeit für schätzungsweise 100 Millionen Jahre auf die Hälfte abnimmt, bedingt durch die Energie, die durch die Akkretion erzeugt wird und die Kernreaktionen unterdrückt.