Virtual-Reality-Brille für Mäuse entwickelt
Diese Virtual-Reality-Brille ermöglichte die Messung der Gehirnaktivitäten von Mäusen während eines Angriffs durch einen Raubvogel.
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Forscher, die zahlreiche Studien an Mäusen durchführen, haben das bisher interessanteste Projekt realisiert. Eine Gruppe von Wissenschaftlern an der Northwestern University in den USA hat eine spezielle Virtual-Reality-Brille entwickelt, um die Gehirnaktivitäten von Mäusen zu überwachen. Die Brille umschließt den Körper der Maus auf eine ungewöhnliche Weise.
Wie Webtekno in seinem Bericht detailliert darlegt, wurden Studien an Mäusen bereits zuvor mithilfe von Virtual-Reality-Technologien durchgeführt. Die jüngste Arbeit verleiht diesem Ansatz jedoch eine neue Dimension. Die Virtual-Reality-Brille, die es ermöglicht, die Gehirnaktivitäten im Zusammenhang mit dem Schutz der Mäuse vor Raubvögeln zu messen, hilft dabei zu verstehen, wie sich die Maus während eines Angriffs verhält.
Die als Miniature Rodent Stereo Illumination VR (iMRSIV) bezeichnete Virtual-Reality-Brille simuliert die gesamte Umgebung einer Maus. Dabei geht es nicht nur um die Erstellung der Umgebung. Neben den physischen Reaktionen der Mäuse wurden auch die Gehirnaktivitäten während des Angriffs aufgezeichnet. Auf diese Weise konnte nachvollzogen werden, wie das Gehirn der Maus vor Angriffen durch Raubvögel schützt.
Dom Pinke, einer der Hauptautoren der Studie, äußerte sich zu den gewonnenen Erkenntnissen. Der Wissenschaftler erklärte, dass die Reaktionen der Mäuse auf Angriffe nicht erlernt seien, sondern dass Mäuse von Geburt an über einen Schutzinstinkt gegen Angriffe verfügten. Mit dieser Studie konnte ein weiteres Thema im Zusammenhang mit Mäusen geklärt werden.
Der Artikel wurde in Neuron veröffentlicht.