WhatsApp-Nutzer mit neuer Betrugsmasche konfrontiert

Betrüger nutzen Informationen aus sozialen Medien, um auf WhatsApp Vertrauen zu gewinnen und Geld zu fordern. Experten mahnen zur Vorsicht bei derartigen Nachrichten.

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In letzter Zeit werden WhatsApp-Nutzer Opfer einer neuen Betrugsmasche. Die Täter nutzen persönliche Informationen, die sie aus sozialen Medien gesammelt haben, um ihre Opfer mit Nachrichten wie „Meine Nummer hat sich geändert“ zu kontaktieren und kurz darauf Geldforderungen zu stellen.

Bei dieser Betrugsmethode enthält die Nachricht von einer unbekannten Nummer Formulierungen wie: „Hallo, mein altes Handy ist kaputt. Das ist meine neue Nummer.“ Die Person, die die Nachricht sendet, gibt sich als Freund oder Verwandter aus und behauptet, eine dringende Zahlung leisten zu müssen, aber keinen Zugriff auf ihr Konto zu haben. Mit Ausreden wie „Wenn ich meine Rechnung nicht bezahle, bekomme ich eine Strafe“ oder „Ich konnte mein neues Konto noch nicht eröffnen, kannst du das für mich überweisen?“ versuchen sie, ihr Gegenüber zu überzeugen.

Die Betrüger schaffen Vertrauen, indem sie ihre Nachrichten mit Namen, Informationen aus dem sozialen Umfeld und sogar Urlaubsfotos personalisieren, die sie über soziale Medien erlangt haben. Dies erhöht die Glaubwürdigkeit des Betrugsversuchs.

MASSNAHMEN GEGEN BETRUGSNASCHRICHTEN

Experten betonen, dass bei solchen Nachrichten Vorsicht geboten ist. Wenn Sie eine verdächtige Nachricht erhalten, sollten Sie als Erstes die alte, bekannte Nummer der Person anrufen, um die Identität zu überprüfen. Zudem wird dringend davon abgeraten, Geld an Personen zu senden, deren Identität nicht zweifelsfrei geklärt ist, oder Überweisungen auf nicht verifizierte IBAN-Nummern zu tätigen.

Sicherheitsbehörden und Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass die überwiegende Mehrheit der dringenden Geldforderungen über WhatsApp Betrugsfälle sind. Auch wenn der Inhalt der Nachrichten noch so vertraut und persönlich erscheint, ist es von großer Bedeutung, jede Mitteilung kritisch zu hinterfragen.