Wurden Instagram-Nutzerdaten gestohlen? 17,5 Millionen Konten gefährdet

Während Daten von Millionen Instagram-Konten, darunter Benutzernamen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern, in einem Hacker-Forum geteilt wurden, warnen Experten, dass die gestohlenen Informationen ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die betroffenen Konten darstellen.

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Sicherheitsforscher haben bekannt gegeben, dass sensible Kontaktinformationen von rund 17,5 Millionen Instagram-Nutzern von Hackern entwendet und online in Umlauf gebracht wurden. Zu den erbeuteten Daten gehören Benutzernamen, vollständige Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie teilweise physische Adressen.

Eine offizielle Bestätigung zu diesem großflächigen Datenleck seitens Meta, der Muttergesellschaft von Instagram, liegt bisher nicht vor. Das Cybersicherheitsunternehmen Malwarebytes erklärte jedoch, bei Scans im Darknet auf einen umfangreichen Datensatz gestoßen zu sein, der dort kursiert. In den diesbezüglichen Warnungen wird betont, dass die betroffenen Daten für Passwort-Zurücksetzungen missbraucht werden könnten und die Kontosicherheit von Millionen Nutzern bedrohen.

Instagram zählt weltweit mehr als 2 Milliarden aktive Nutzer, was die Schwere des Vorfalls weiter unterstreicht. Angesichts der riesigen Nutzerbasis der Plattform ist der Datensatz von 17,5 Millionen Einträgen in einem Umfang, der viele Menschen direkt betreffen könnte.

HACKER VERÖFFENTLICHTEN DATEN KOSTENLOS IN FOREN

Berichten zufolge wurde der öffentlich gewordene Datensatz am 7. Januar 2026 von einer Hackergruppe namens „Solonik“ auf der Plattform BreachForums geteilt. In dem Forenbeitrag wurde angegeben, dass das Datenleck global sei und Kontoinformationen von Nutzern aus verschiedenen Ländern enthalte. Die dem Beitrag beigefügten Beispiele präsentieren Informationen wie Benutzernamen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Benutzer-IDs als Rohdaten. Es wurde mitgeteilt, dass diese Beispiele die ersten Erkenntnisse von Sicherheitsunternehmen bestätigen.

Cybersicherheitsexperten weisen darauf hin, dass böswillige Akteure mit den gestohlenen Daten den Passwort-Zurücksetzungsmechanismus von Instagram ausnutzen könnten, um Zugriff auf Konten zu erlangen, und rufen die Nutzer zu erhöhter Vorsicht auf. Experten warnen vor einer Zunahme von E-Mails oder Nachrichten, die wie gewöhnliche Benachrichtigungen zur Passwortzurücksetzung aussehen, und empfehlen, bei derartigen Mitteilungen besonders wachsam zu sein.

Die Experten vermuten zudem, dass der Datensatz mit einem Leck in der API-Infrastruktur von Instagram aus dem Jahr 2024 in Verbindung stehen könnte, weshalb die Gefahr auf einer Sicherheitslücke aus der Vergangenheit basiere.

Von Metas Muttergesellschaft Instagram gab es bisher keine offizielle Stellungnahme zu den erhobenen Vorwürfen.