Zahnstruktur ausgestorbener Riesensalmoniden ähnelt der von Wildschweinen

Es wurde festgestellt, dass die Zähne des ausgestorbenen säbelzahntragenden Lachses, der vermutlich in der Eiszeit lebte, eine lange und seitlich gekrümmte Struktur aufweisen, die der von Wildschweinen ähnelt.

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In einer neuen Studie untersuchten Wissenschaftler Fossilien und detaillierte Computertomographien der Art, die als "größter Lachs der Welt" bezeichnet wird. Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die Zähne des riesigen Fisches, der eine Länge von etwa 3 Metern erreichte, tatsächlich eine lange und seitlich gekrümmte Struktur aufweisen, die an Wildschweine erinnert.

Kerin Claeson, Professorin an der Philadelphia College of Osteopathic Medicine und Leiterin des Forschungsteams, erklärte, dass in einer Studie aus dem Jahr 1970 festgestellt worden war, die Zähne des Lachses seien nach unten gekrümmt, weshalb er den Namen "Säbelzahnlachs" erhielt. Die aktuelle Forschung habe jedoch gezeigt, dass dies nicht der Fall sei.

Claeson erklärte, dass die neue Studie belege, dass die Zähne seitlich gekrümmt verlaufen, und wies darauf hin, dass diese Art als der "größte jemals lebende Lachs" gilt.

Claeson betonte, dass die Zähne verschiedene Funktionen wie Verteidigung und Nestbau erfüllt hätten, und merkte an, dass der ausgestorbene Lachs auch Ähnlichkeiten mit seinen heutigen Verwandten aufweise.

Details und Fotos zur Studie wurden in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift "PLOS ONE" veröffentlicht.

Unterdessen hatte eine 2016 veröffentlichte Studie bereits darauf hingewiesen, dass Fossilien des riesigen Lachses darauf hindeuten könnten, dass diese Art vor etwa 12 Millionen Jahren gelebt haben könnte.