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Digitale Sicherheitswarnung für Eltern vor dem ersten Foto-Post von Kindern

Experten weisen auf die Risiken durch bleibende digitale Spuren, Standortinformationen und Datenschutzbedenken hin, bevor Kinder Fotos in sozialen Medien teilen.

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Digitale Sicherheitswarnung für Eltern vor dem ersten Foto-Post von Kindern

Wenn Kinder zum ersten Mal Fotos oder Videos in sozialen Medien teilen möchten, wird dies für Familien zu einem Sicherheitsthema, das weit über die bloße Frage „Was soll geteilt werden?“ hinausgeht. Laykon Bilişim, der türkische Vertriebspartner von Bitdefender, betonte, dass Eltern vor dem Teilen mit ihren Kindern über den digitalen Fußabdruck, Datenschutzeinstellungen und Online-Risiken sprechen sollten.

Nach Einschätzung des Unternehmens bleibt ein ins Internet hochgeladenes Foto oft nicht auf die beabsichtigte Zielgruppe beschränkt. Bilder können per Screenshot gespeichert, ohne Erlaubnis weiterverbreitet, von Suchmaschinen indexiert werden und enthalten manchmal Metadaten, die Aufschluss über den Aufnahmeort und die Zeit geben.

Bitdefender Türkiye Distribütörü Laykon Bilişim Operasyon Direktörü Alev Akkoyunlu.
Alev Akkoyunlu wies auf die Bedeutung der elterlichen Anleitung beim Teilen von Fotos durch Kinder im Internet hin.

Alev Akkoyunlu, Operations Director bei Laykon Bilişim, erklärte, dass Eltern sich oft darauf konzentrierten, was das Kind teilt, während das eigentliche Problem darin bestehe, wohin das Bild gelangen könne, sobald es geteilt wurde.

„Sobald ein Foto hochgeladen ist, kann es kopiert, auf andere Plattformen übertragen werden und selbst nach Jahren wieder auftauchen. Zudem enthalten viele Fotos versteckte Standortinformationen, die zeigen, wo und wann sie aufgenommen wurden.“

— Alev Akkoyunlu

WORAUF VOR DEM TEILEN ZU ACHTEN IST

Akkoyunlu betonte, dass Kinder grundlegende digitale Sicherheitsgewohnheiten erlernen sollten, bevor sie Fotos teilen, und gab Eltern Warnungen zu folgenden Punkten:

  • - Erklären Sie, dass das Teilen dauerhaft sein kann: Selbst ein Beitrag, der nur für Freunde sichtbar ist, kann durch Screenshots, Downloads oder erneutes Teilen verbreitet werden. Es ist oft nicht möglich, ein Bild, das einmal im Internet gelandet ist, vollständig zu löschen.
  • - Achten Sie auf Standortinformationen in Fotos: Fotos, die mit Smartphones aufgenommen wurden, können Metadaten enthalten, die als EXIF bezeichnet werden. Diese Daten können dazu führen, dass Wohnort, Schule oder häufig besuchte Orte preisgegeben werden. Das Deaktivieren des Standort-Tagging in den Kameraeinstellungen ist eine der grundlegenden Vorsichtsmaßnahmen.
  • - Passen Sie die Datenschutzeinstellungen gemeinsam an: Es sollte gemeinsam festgelegt werden, wer das Konto des Kindes verfolgen darf, wer die Fotos sehen und wer Kommentare abgeben kann. Das Umstellen des Kontos auf den privaten Modus und die Beschränkung der Follower auf bekannte Personen verringert das Risiko.
  • - Warnen Sie vor Anfragen von Fremden: Es sollte vermittelt werden, dass Follower-, Nachrichten- oder Fotoanfragen von unbekannten Personen nicht angenommen werden dürfen. Bilder, die persönliche Informationen wie Schuluniformen, Adressen oder erkennbare Orte enthalten, sollten vermieden werden.
  • - Unterstützen Sie mit Schutzwerkzeugen: Lösungen zur elterlichen Kontrolle können zusätzlichen Schutz gegen Online-Bedrohungen wie die Verwaltung der Internetzeit, das Filtern unangemessener Inhalte, Phishing-Links und Identitätsdiebstahl bieten.
Bir çocuğun cep telefonuyla selfie çektiği görsel.
Experten zufolge ist das Teilen von Fotos durch Kinder ein Thema, das im Hinblick auf Datenschutz und Standortinformationen vorab besprochen werden sollte.

Experten weisen darauf hin, dass bei der digitalen Sicherheitserziehung ein erklärender und auf gemeinsamer Entscheidungsfindung basierender Ansatz effektiver ist als eine verbietende Sprache. Es wird empfohlen, dass das Kind vor dem Drücken des „Teilen“-Buttons bewertet, wer das Foto sehen kann, wie sich das Bild verbreiten könnte und welche Informationen es preisgeben könnte.

Laykon Bilişim wies darauf hin, dass das digitale Leben von Kindern nicht auf eine einzige Anwendung beschränkt sei, und erklärte, dass die Kombination von elterlicher Kontrolle, Datenschutzeinstellungen und Sicherheitssoftware einen stärkeren Schutz biete.


Laykon Bilişim Teknolojileri, das Produkte und Lösungen im Bereich der IT-Sicherheit anbietet, ist neben Bitdefender an den Vertriebs- und Supportprozessen verschiedener Cybersicherheits-, Geschäftskontinuitäts- und Cloud-Lösungen in der Türkei beteiligt.


Das Unternehmen rief Eltern dazu auf, das Bewusstsein für die Online-Sicherheit von Kindern zu schärfen.

Nachrichtenquelle: 12punto

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