Nach Festnahme bei Drogen- und Prostitutionsrazzia: Cihan Şensözlüs Aussage bei der Staatsanwaltschaft bekannt geworden
Die Aussage, die der unter dem Spitznamen „Cihanna“ bekannte Cihan Şensözlü im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen wegen Drogenhandels und Prostitution bei der Staatsanwaltschaft gemacht hat, liegt nun in der Akte vor.
Im Rahmen der Ermittlungen zu Drogen- und Prostitutionsvorwürfen sind neue Details zu den festgenommenen Verdächtigen bekannt geworden. In dem von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Verfahren wurden insgesamt sechs Personen inhaftiert, darunter der Hürriyet-Kolumnist und Social-Media-Phänomen Cihan Şensözlü, der Manager Eser Küçükerol sowie İsmail Ahmet Akçay, der Fahrer von Kasım Garipoğlu.
Es wurde mitgeteilt, dass die Ermittlungen unter dem Vorwurf der „Anstiftung zur Prostitution, deren Förderung, Vermittlung oder Bereitstellung von Räumlichkeiten“ geführt werden. In diesem Zusammenhang wurde die Aussage von Cihan Şensözlü, bekannt als „Cihanna“, bei der Staatsanwaltschaft öffentlich.
„ICH HABE NICHT ZUR PROSTITUTION ANGESTIFTET, ICH HABE KEIN WISSEN ÜBER DROGEN“
Dem Bericht von Dilek Yaman Demir zufolge erklärte Şensözlü in seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft, dass er aufgrund seiner Tätigkeit als Kolumnist Einladungen ins Ausland sowie zu Veranstaltungs- und Hoteleröffnungen wahrnehme. Şensözlü gab an, dass er bekannte Persönlichkeiten nicht gegen Geld mit anderen Personen bekannt mache und keine Vermittlungstätigkeiten durch die Annahme von Geschenken, Wertgegenständen oder Schmuck ausübe.
In seiner Aussage betonte Şensözlü, niemanden zur Prostitution angestiftet zu haben, und erklärte, dass er in dieser Hinsicht keinerlei Erleichterungen oder Vermittlungen vorgenommen habe. Er gab an, dass er von Geschäftsleuten oder Prominenten keine Anfragen erhalten habe, sie mit Frauen bekannt zu machen, und falls solche Anfragen doch gestellt worden seien, seien diese scherzhaft gemeint gewesen.
Şensözlü verteidigte sich damit, dass er kein Wissen über Drogen habe und nicht an After-Partys teilnehme. Er fügte seiner Aussage hinzu, dass er sich nicht mit Personen getroffen habe, gegen die in Dubai Haftbefehle vorlägen, keine Informationen von diesen Personen übermittelt und keine Geschenke von ihnen angenommen habe.
ERKLÄRUNG ZUR FESTNAHME IN KATAR
Bezüglich seiner Festnahme in Katar vor etwa drei bis vier Wochen erklärte Şensözlü, dass diese weder mit Prostitution noch mit seiner Kleidung zu tun gehabt habe. Er gab an, dass beim Betreten eines Unterhaltungslokals vier Zivilpolizisten auf ihn zugekommen seien und er kurz darauf wieder freigelassen wurde, nachdem man ihm gesagt habe, seine Tasche sei eine typische Damentasche.
Şensözlü bezeichnete Kasım Garipoğlu als eine in der Geschäftswelt bekannte Persönlichkeit und erklärte, dass dieser häufig Partys veranstalte und er wisse, wer an diesen Partys teilnehme.
Er sagte, dass auf den Partys möglicherweise Drogen konsumiert worden seien, er jedoch keine direkte Wahrnehmung davon habe. Şensözlü erklärte, dass sich Personen bei diesen Veranstaltungen kennengelernt und sexuelle Beziehungen gehabt haben könnten, er aber weitere Details erst dann schildern könne, wenn sie ihm wieder einfielen.
Nachrichtenquelle : 12punto
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